Wohl denn, es ist eine Wette, sprach mein Freund; doch laßt uns zuerst sehen, worauf wir gewettet haben.

Platz da für den Gemman! brüllte die Wettegesellschaft.

Es sind unsere Porte-manteaux, versicherte Richards lachend; nun freilich, die sind nicht von Hirschhaut. Hier ist meine Wette.

Der Dollar hatte ein Hurrah zu Folge, das noch in meinen Ohren klingt; aber er hatte auch zugleich den Vortheil, uns in den Besitz unserer Porte-manteaux zu versetzen.

Eines war nur noch vonnöthen, nämlich der ausschließliche Besitz unserer Stube für eine Viertelstunde wenigstens.

Wir wünschen einen Augenblick allein gelassen zu werden, sprach ich zur Dirne, die rasch und pausbäckig aus- und eintrabte, zwanzig Tellerchen und Teller mit Confituren, Gurken, rothen Rüben, eingemachten Früchten auf den Tisch stellend. Ich schloß die Thüre, während Richards lächelnd bemerkte: das ist gerade das sicherste Mittel, sie wieder offen zu haben.

Kaum waren die Worte heraus, als auch die Thüre mit lautem Gelächter aufflog.

Tail![54] schrie nun einer der lustigen Brüder.

Head![54] entgegnete ein zweiter.

[54]: Tail und Head, Kopf und Schweif; ein beliebtes Volksspiel. Eine Münze wird in die Höhe geworfen, und je nachdem sie auf den Kopf oder den Adler fällt, gewinnt die eine oder die andere Partei.