Keine Antwort. Der Mann hielt die Kuh bei beiden Hörnern und sein Auge stierte auf den Schweif des Thieres, von dem einzelne Blutstropfen herabfielen.
Wie weit ist es von hier nach Hopefield? fragte ich nun.
Weit genug, um es nie zu erreichen, wenn ihr auf meine Kuh Jagd gemacht habt, erwiederte er drohend.
Und wenn wir es gethan haben, so werdet ihr hoffentlich nichts Arges dabei denken. Es war bloßer Zufall.
Solche Zufälle ereignen sich nicht oft. Leute schießen nicht auf Kühe, wenn sie nicht im Sinne haben, anderer Leute Fleisch zu essen.
Ihr wähnt doch nicht, fiel der schuldige Ohiomann ein, daß wir eure Kuh zu unsrer Zielscheibe gemacht, wir, die nicht mehr im Sinne hatten, als einige Truthühner auf unser Dampfschiff zu bringen. Wir sind Passagiere von der Feliciana; eines unserer Räder ist an einen Sawyer gelaufen, und das ist die Ursache, warum unser Schiff bei Hopefield vor Anker liegt, und wir hier sind.
Der Mann hatte mit echter Ohio-Umständlichkeit das Argument auseinandergesetzt; der Hinterwäldler gab jedoch keine Antwort, und wir gingen dem Hause zu.
In der Stube fanden wir sein Weib. Auch in ihren Zügen hing etwas Düstres, doch nicht in dem Grade abschreckend, wie es bei ihrem Manne der Fall war. Bei ihr schien Gram mehr vorherrschend.
Können wir etwas zu essen haben? fragte ich das Weib.
Wir sind keine Wirthsleute, war die Antwort.