Keine Antwort. Der Mann hielt die Hörner der Kuh, starr und finster auf die Erde blickend, und das Weib sah ihren Mann an.
Wohl denn! sprach der Doctor, hier läßt sich nichts erwarten; wir verlieren nur unsre Zeit. Laßt uns auf einen Baumstamm niedersitzen und unsere Schinken und Crackers kosten.
Der Führer winkte uns bedeutsam und näherte sich dem Weibe, mit dem er angelegentlich sprach. Doch sie gab keinen Laut von sich.
Frau! sprach der Doctor, Etwas muß mit euch oder in eurer Familie vorgegangen sein, das euch so verstimmt hat. Wir sind fremd, aber nicht gefühllos. Sagt an, was fehlt euch? Vielleicht läßt sich ein Mittel finden.
Der Mann blickte auf, das Weib schüttelte das Haupt.
Was ist es? fragte ich sie, mich ihr nähernd, das euch bekümmert? Hülfe kommt oft, wenn es am wenigsten erwartet wird.
Etwas, das sahen wir nun wohl ein, war hier vorgefallen, das erschütternd, schmerzlich sein mußte. Kleinigkeiten sind nicht leicht im Stande, die Nerven dieser gewaltigen Menschen so fürchterlich zu spannen.
Das Weib trat, ohne ein Wort zu sprechen, zum Führer, nahm ihm einen Truthahn und die Schinken ab, und ging dann in das Haus.
Wir folgten und traten in die Stube. Nachdem wir uns um die Tafel gesetzt, langten wir nach unsern Bouteillen. Der Mann brachte Gläser und setzte sie vor uns hin. Wir schenkten ein und drangen in ihn, sich an uns anzuschließen; hartnäckig jedoch wies er unsre wiederholten Einladungen zurück. Wir wurden es endlich müde, gute Worte an ihn zu verschwenden. Unsre Gesellschaft bestand, wie gesagt, aus zehn jungen Männern. Zwei Bouteillen waren bereits geleert, und wir fingen an etwas munter zu werden, als unser Wirth plötzlich von seinem Sessel vor dem Kaminfeuer aufstand, und, vor den Tisch hertretend, sprach:
Gemmen! Ihr müßt nicht denken, daß ich ein grober Mann bin, aber ich muß euch gerade heraus sagen, daß ich in meinem Hause keinen Lärm leide. Es ist kein Haus zum Lachen; ich versichere euch bei —