To be sure[86], war die Antwort.

[85]: From New-Orleans? Von New-Orleans?

[86]: To be sure, versteht sich von selbst.

Then be gone friend and damned to you![87] war die freundliche Antwort des lieben Mister B—s, der jedoch wieder die Artigkeit hatte, einen ungeheuern Schinken mit Zubehör, sammt einem halben Dutzend Bouteillen, vor die Thüre stellen zu lassen, uns so, ohne ein Wort weiter zu verlieren, andeutend, daß wir gerne gesehen wären, wenn wir mit einer Campagne unter freiem Himmel fürlieb nähmen. Ich lachte herzlich, aß und trank, hüllte mich in meine Wolldecken, und schlief, wie es der Präsident im weißen Hause sicherlich nicht kann. Als wir am Morgen aufbrachen, rief ich ein Thank ye! und be damned to you![88] zur Danksagung, und so trabten wir weiter. In Baton-Rouge endlich bei einem ausgepichten Franzosenmagen, dem weder die Moskowiter noch die Mamelucken etwas anhaben konnten, und der über das gelbe Fieber nur lachte, fanden wir am dritten Abende Nachtquartier, und fuhren am folgenden Morgen im Dampfschiff Clayborne in den Red-River ein. Am Abende waren wir in meine Domaine eingezogen.

[87]: Then be gone friend and damned to you! So packen Sie sich, lieber Freund, in die Hölle!

[88]: Thank ye and be damned to you! Danke Ihnen und verdamme Sie — versteht sich, Gott!

Santa Vierge! ruft der Spanier in seiner Bedrängniß; was ich rief, weiß ich nicht mehr; nur so viel weiß ich, daß mir die Haare zu Berge standen, als ich diese sogenannten Improvements beaugenscheinigte. Das wohnliche Haus war eine Art Schweinestall, nicht einmal aus Balken, sondern aus Baumästen zusammengeflickt, ohne Thüren, Fenster und Dach, und da sollte der Fashionable Howard hausen? und zwar zu einer Zeit, wo der Thermometer zwischen 95 und 100 varirte; doch Noth kennt kein Gebot. Wir machten uns an die Arbeit, und in zwei Tagen standen zwei so leidliche Hütten da, als je einen Backwoodsman aufnahmen, mit der einzigen Unbequemlichkeit, daß, wenn es stark regnete, wir unter dem Cottonbaum, der in der Nähe stand, Zuflucht suchen mußten. Glücklicherweise waren jedoch fünfzig Acker beurbart, und dieß half. Wir pflanzten und hausten so gut es sich thun ließ; bei Tage säete und pflügte ich, bei Nacht besserte ich Riemenzeug, auch Löcher in den Inexpressibles aus. Von Gesellschaften waren wir wenig geplagt, denn mein nächster Nachbar wohnte fünf und zwanzig Meilen von mir, und so verging der erste Sommer. Im zweiten ging es besser, im dritten noch besser, und so fort, bis es endlich leidlich wurde. Es läßt sich Alles thun, und wenn der arge Napoleon ein wahres Wort gesprochen, so war es, als er sagte: Impossible — c'est le mot d'un fou.

Und dann eine Jagd-Excursion in die Savannen Louisiana's oder Arkansas!

Es ist etwas Eigenes in diesen endlosen Wiesenwüsten, das den Geist erhebt, und ihn, wir möchten sagen, nervig und stark macht, so wie den Körper. Da herrschet das wilde Roß und der Bison und der Wolf und der Bär und Schlangen zahllos, und der Trapper[89], alle an Wildheit übertreffend, — nicht der alte Trapper Coopers, der in seinem Leben keinen Trapper gesehen hat, aber der wirkliche Trapper, der Stoff zu Romanen geben könnte, die den pinselhaftesten Pinsel begeistern müßten.

[89]: Trapper, buchstäblich Fallen-, Schlingensteller, von trap, Falle. Das Wesen dieser Art Menschen wird weiter unten erklärt; es mag jedoch nicht überflüssig sein, beizufügen, daß durch eine neuerliche Congreßakte bloß geborene Amerikaner zum sogenannten Trapping und Hunting zwischen dem Missisippi und dem stillen Ocean ermächtigt sind, vorzüglich, um den Britten jede Gelegenheit zum Verkehr mit den auf dem Grund und Boden der V. St. herumschwärmenden Indianern und zur Aufwieglung derselben abzuschneiden.