Der gute Mann hatte Recht, ich dachte oft an ihn. Nun ruht er schon lange in seinem Grabe, und neben ihm der alte General. Ach, er starb im Frühjahr nach meiner Taufe! Die ersten Schlüsselblümchen schienen sein Grab aufgeschlossen zu haben. Er starb schnell dahin, nicht wie eine Eiche, die nach und nach abfault; sondern wie eine hohe Fichte, die von den gewaltigen Schlägen der Axt schnell zu Boden gelegt wird. Er starb gern. „Wenn man nur eine Stunde Zahnweh hat,“ sagte er, „so hat man schon das Leben satt, und in einem Lebenslauf von 64 Jahren kommt manches Weh an den Erdenpilger. Ich hoffe einen guten Tausch zu treffen. Mein HErr und Heiland hat mir eine Stätte bereitet. Meine Menschensünden und meine Soldatensünden, und meine Generalssünden hat Er mir alle vergeben; ich habe Gnade erlangt.“ Vor seinem Ende ließ er sich noch folgende Verse vorlesen:

Ich geh’ dem schönen Land

Voll Freud’ und Segen zu,

Dem heil’gen Friedensland,

Dem Land der ew’gen Ruh’;

Wo Oel und Wein mir blüh’n,

Wo Milch und Honig fließt,

Aus Lebensbäumen ewig grün

Mir Gnade sprießt:

Wo unser König wohnt,