[14] Der Krieg unterbrach den Bau; vermuthlich wird er fortgesetzt werden.
[15] Ich weiß nicht, ob er noch lebt; im Jahre 1806. lebte er noch.
[16] So ist der eine Name erklärt. Auch sagt man in der Gegend umher nur schlechtweg: »'s Felsel.« Warum man auch Teufelskanzel sage, will ich nachher erklären.
[17] Ich habe mich sehr gewundert über den größten Theil der obergebirgischen Jugend, in Rücksicht des flinken und geschwinden Kletterns auf Felsen und steile Berge. Die Gemsenjäger in Savoyen müssen nicht geschickter und schneller die Felsen ersteigen, als manche Knaben im obern Erzgebirge.
[18] Seit einigen Jahren wird viel Holz abgeschlagen, wodurch dieses schöne Thal lichter und freundlicher und die Luft selbst weit milder wird; denn in jenen Forsten herrscht auch in den heißesten Tagen eine auffallende Kälte.
[19] Freilich wird oft sehr gewüstet; aber ich würde ein schönes Capital haben, wenn ich alles das Holz bezahlt erhielt, was dort verfault. –
[20] So nennt man diese Felsen, weil man den Steinmassen, die auf einander geschichtet scheinen, eine Aehnlichkeit mit einem beliebten Backwerk, – Hefenklößen – gefunden hat. An hohen Festtagen, vorzüglich an Fastnacht werden sie in dasiger Gegend häufig gebacken.
[21] Wenn ich nicht irre, gehören diese Häuser zum Hammerwerke Breitenhof.
[22] Rechts drüben nämlich liegt eine Eisensteingrube, der Schimmel genannt, bei welcher eine große Wasserkunst im Gange ist, man sieht auch die Gestänge derselben deutlich. – Wenn nun das große Rad, welches die ganze Maschine in Bewegung setzt, einmal um sich herum ist, so tönt jedesmal die kleine Glocke; diese Einrichtung hat den Nutzen: daß man gleich hören kann, wenn an der Maschine etwas zu Bruche gegangen.
[23] So nennt man die von hoher Waldung leeren, freien Plätze in einem Walde.