[34] Dieß thun die Wildschützen aber nie, man darf nur thun, als sieht und kennt man sie nicht. Ein gewisser Steiger in J. merkte, daß des Nachts sich in der verschlossenen Kaue seiner Zeche Wildschützen aufhielten. Er schrieb daher an die Thüre: daß sie ihm auch etwas schenken sollten. Wenig Tage drauf fand er eine delicate, frische Hirschkeule. In der Kaue hiengen mehrere eiserne Geräthschaften, nie fehlte etwas; aber einst vermißte der Steiger doch eine Axt und schrieb sein Mißfallen darüber an die Thür. Am folgenden Tage fand er eine neue, weit bessere Axt wieder in der Kaue. Und so giebt es viele Beispiele dieser Art. –
[35] M. s. Jean Pauls Briefe und bevorstehender Lebenslauf. S. 29.
[36] Dessen im zweiten Theile wird erwähnt werden. Gemeiniglich nennt man ihn Piehlberg.
[37] Obige Novantike steht in den Freyberger gemeinnützigen Nachrichten (4r Jahrg. 1803. N. 31. S. 269.-275.) woraus sie hier mit Bewilligung des Hrn. Verlegers abgedruckt ist. Der Auersberg wird hier von einer andern Seite bestiegen und der gefühlvolle Leser sieht hieraus, daß meine Schilderungen des Obererzgebirges der Natur und Wahrheit getreu und nicht übertrieben sind.
[38] Die höchste Koppe des Fichtelbergs im Bayreuthischen.
[39] Und wenn der Schnee in den Hohlwegen so hoch liegen soll, kann man voraussetzen, daß diese noch tiefer seyn müssen; also vielleicht 40–50 Ellen, was sind denn 10 Ellen? – Die hat man bald geschrieben! –
[40] Dites encore, que la neige n'est pas blanche!
[41] Man sagt in der Gegend gewöhnlich Olbernhau; ich weiß nicht welches richtig ist, übrigens thut dies nichts zur Sache.
[42] Ich habe nicht gesehen, oder gehört, daß er bei Unterblauenthal abgeleitet sey, wie man in Merkels Erdbeschr. 1r Bd. S. 175. ließt.
[43] Man verzeihe mir diesen gewagten Ausdruck, vielleicht dient er, die Sache anschaulicher zu machen.