ajag tasch im Türkischen;—hirsemm im Arabischen, rokham alabiad ist der erwähnte persische Kalktuff.
πωρος, πωρινος λιθος, gehört zum Theil hierher, ist ein leichter, aber fester Kalktuff, der häufig, auch bey dem olympischen und delphischen Tempel als Baustein angewendet wurde, daher auch porus, porus lapis bey den Römern.
lapis tiburtinus der Römer, ist der travertino der jetzigen Italiener, der Tuffkalk des Anio, auf dem vorzüglich ohnweit Tivoli (dem alten Tibur) sehr grosse Brüche stets umgingen. Er diente zu allen Zeiten als ein wichtiges Material für die Prachtgebäude von Rom, wurde schon in den allerältesten Zeiten angewendet, da die uralten Ruinen von Pestum daraus bestehen. Den Kalkbrennern diente er als lapis albus; zur Tünche brauchte man besonders den fistulosus, der voll Röhren ist.—tofus, tophus bezeichnete lockere Gesteine, theils Tuffkalk, theils vulkanisehen, etwas verhärteten Tuff (jetzo peperino).
tufus, tophus im Mittelalter;—bartuf im Walachischen;—tuf im Bretonischen;—rusg, comhdach im Gälschen, sind die kalkigen Incrustationen;—tufa im Portugiesischen;—toba, piedra tosca im Spanischen;—tuf, tufeau im Französischen;—tuff, duckstein im Teutschen;—duifsteen im Holländischen;—ducksten, vattensten im Schwedischen;—tof, dziar im Polnischen.
travertino im Italienischen, zu dem auch gehört der pietra forte, tartari, osteocolla, confetti de Tivoli;—hassock im Englischen heisst auch Tuffkalk.
zemnity im Czechischen;—mesz rosda im Magyarischen.
H. Tropfstein, Sinter, Kalksinter.
Ein Kalkstein, der sich in den Höhlen bildet aus sickernden Wassertropfen, besonders in Zapfen, die theils nach unten, theils nach oben wachsen, die man sonst als Stalactiten und Stalagmiten hiernach unterschied. Zuweilen bildet er ein Gewebe von feinen, glänzenden Fäden, heisst dann Eisenblüth (weil diese meist in Eisenbergwerken gefunden werden), jernblom im Schwedischen, flores ferri. Bey den Autoren wird zwar der Tropfstein mehrfach erwähnt, aber ohne besondern Namen.
chy-tschoung-sju und tsing-tsuen-chy im Chinesischen.
stalagtites, stalagmites im neuern Latein, von stalagma, σταλαγμος der Tropfen, also Tropfstein im Teutschen, welches Wort wieder zusammenhängen wird mit driog, der Tropfen, im Gälischen;—stalactide im Französischen;—stalactiti, stalagmiti im Italienischen;—dropsteen, leckstein im Holländischen, Schwedischen, Dänischen;—sopleniec (von sopel der Zapfen) im Polnischen;—lodowiec (von lod das Eis), topienec, naciec im Czechischen, auch wapenek krapnikowity.