κριθη, λευκογεα (weisse Erde), λευκογραφις im Griechischen; κρηδα, ασπροχωμα im Neugriechischen;—creta argentaria, auch -eretria, -melia, -selinusia, pnigitis und paraelonium im Lateinischen;—kreta im Magyarischen;—krita im Schwedischen;—kryt im Isländischen und Holländischen;—kridt im Dänischen;—kride im Plattteutschen;—kryda im Polnischen, Czechischen, Windischen, Slowakischen;—krayda in Coatien, Krain u.s.w.;—krihte im Lettischen;—creta im Italienischen;—greda im Spanischen und Portugiesischen;—craie im Französischen;—chak im Englischen.
clera im Baskischen;—mehl im Russischen;—parmi in der Zigeunersprache.
F. Stinkstein.
Ein meist bituminöser Kalkstein, der gerieben stinkt.
Man kannte im Alterthume diese Eigenschaft mancher Kalksteine ganz wohl, besondere Namen dafür finde ich nicht erwähnt.
lapis suillus im neuem Latein;—pierre de porc,—puante,—fetide im Französischen;—fötid stone, stinkstone im Englischen;—pietra fetida im Italienischen;—wonjutschü kamenj im Russischen;—bar puturos im Walachischen;—orsten im Schwedischen.
G. Kalktuff, Tuffkalk.
Ein kalkiger Absatz von Gewässern, theils grob, dann oft röhrenförmig von incrustirten Gewächsen (Osteocolla, Beinbruch u.s.w. genannt), theils auch feinkörnig, selbst politurfähig, dann von den Antiquaren meist alabastre Orientale genannt. Dient häufig als Baustein. Manche Gewässer setzen sehr viel und rasch Kalktuff ab, so der Anio oder Teveron bey Tivoli (dem alten Tibur) ohnweit Rom, und einige Gewässer in Persien.
choüe-ty-che im Chinesischen;—oufouhon-ouche im Mandschu;—bato-ajehr im Malaiischen.
balghami im Persischen ist der berühmte schöne Tuffkalk von Schiramin, olmweit Tabritz in Persien, der zum Theil in dünnen Blättern bricht, höchst durchscheinend ist, eine vortreffliche Politur annimmt, sehr allgemein als Marmor angewendet wird, den aber die Antiquare Alabaster nennen.