nao-cha, naoch im Chinesischen; besondere Arten sind: yen-nao-cha, che-nao-cha, ta-hong, fan-nao-cha;—rgya—tsha im Tibetanischen;—navagura acranum, auch soongneh (d.i. Riechsalz, von coogna riechen) der Hindu, die es seit den ältesten Zeiten durch Erhitzung von Salmiak und Kreide bereiteten.
In der Litteratur der Griechen und Römer finde ich keinen Namen dafür, gleichwohl kannten sie wohl das Ammoniak, wendeten den Urin mehrfach auch in der Medicin an; die künstliche χρυσοκολλα wurde mit Urin bereitet, und die fullones in Rom hatten überall Urinfässer stehen.
taejr, taejrul-chorasani im Arabischen, batachijum wird auch mit ammoniacum übersetzt.
alacal der Alchemiker, auch alfatide, alfoi, alcocar, alemzadar, alisteles, ocoo, racri.
B. Salmiak.
Der Salmiak ist chlor- oder salzsaures Ammonium; findet sich natürlich in den Laven mehrerer Vulkane, wird bey Kutsche in Turkistan in Höhlen gewonnen, ist ein Handelsartikel der Kalmücken, unter dem Namen tartarisches Salz, sel de Tartarie. Grösstentheils wird er künstlich gewonnen, besonders in Aegypten aus dem Miste der Kamele, sonst auch aus Urin u.s.w. Er dient vorzüglich der Färberey und Medizin.
nao-cha im Chinesischen, wie Riechsalz;—schoza, schaza im Tibetanischen.
nuosadur im Sanscrit;—nuoschadur, nosader im Hindu, auch nova-charum, alles wohl aus dem Chinesischen;—nuschader, koh-nuoschadur im Persischen;—naschatyre, naschatürj im Russischen;—misader, amizadir hasacium der Alchemiker.
μιαξ im Mittelalter;—szalamia im Magyarischen;—tepe-rigu [or: teperigu] im Walachischen.
salmiak in den neuern und wissenschaftlichen Sprachen.