feger galicz im Magyarischen;—weisser gallitzenstein und weiss göckelguth beym teutschen und ungrischen Bergmanne, der verwitterte, halb flüssige heisst bergunschlitt;—galitzenstein, hvit victriol im Schwedischen;—white vitriol im Englischen.
E. Kobaltvitriol.
Schwefelsaurer Kobalt, ausgezeichnet durch eine schöne rothe Farbe, daher auch rother Vitriol, kommt zuweilen natürlich vor, hat fast gar keine technische Anwendung.
dhaturasita im Sanscrit, von rother Farbe, schwer auflöslich, mag hieher gehören;—alsura im Arabischen, desgl.;—red vitriol, sulfate of cobalt im Englischen;—cobalt sulfaté im Französischen, ähnlich in den neuern Sprachen.
Fünftes Kapitel. Brennliche Mineralien, d.i. die kohligen und überhaupt diejenigen, welche man unter diesem Namen gewöhnlich verstehet.
§. 1. Bergbalsam.
Ein noch wenig bekannter, sehr seltener mineralischer Körper, der nur im Kaukasus und benachbarten Gebirgen vorkommt, sehr kostbar und selten ist, beym Verbrennen einen Wohlgeruch verbreitet, bey äussern Schäden, auch innerlich höchst wohlthätig wirken soll.
Man hat davon im Oriente mehrere Arten: a) scheben-naad [or: schebennaad] im Persischen, schwitzt auf dem höchsten Gebirge aus, wird meist mit Pfeilen herabgeschossen, mit Silber aufgewogen;—b) tsjampeh oder tsjempeh (vom Orte tsjenpeh genannt), riecht fast wie Bernstein, der Preis soll viermal höher als Silber seyn;—c) kodreti benni im Persischen, auch aus der Provinz Darab, findet sich nur in einer Höhle des Berges Benna, ist ein Regal des Chanes. muminahi im Persischen soll auch hieher gehören.