§. 2. Naphtha.
Eine ganz flüssige, weisse, höchst flüchtige (sich in Gas verwandelnde) und leicht brennbare Mineralsubstanz, die an vielen Punkten des Orientes, aus der Erde, meist mit Wasserquellen hervortritt.
nathiyataila (Erdöl) im Bengalischen;—mitti-tel, mitee-tel im Hindu;—ahrem im Türkischen;—schulhojo im Syrischen (heisst auch die Flamme).
navth, auch tsiuth im Armenischen;—nafta im Kurdischen;—naft, neft im Persischen;—neft, nafeth im Arabischen;—napht im Chaldäischen;—naphta im Hebräischen;—ναφθα der Griechen;—naphtha der Römer und in den neuern Sprachen;—nephtj im Russischen;—nefte im Polnischen und anderen, slawischen Dialecten.
§. 3. Erdöl.
Der Naphtha sehr verwandt, aber weniger flüchtig, halb flüssig, ölig, schwarz, auch im Oriente heimisch.
nathiyataila im Bengalischen (wie Naphtha);—miniak tanah im Malaiischen;—ahzem, ehzem im Türkischen.
affaltos, affalito im Aethiopischen;—ασφαλτος im Griechischen; πετρελαιον, ὑγροπισσην im Mittelalter;—πετρολειον im Neugriechischen.
asphaltum, bitumen liquidum im Lateinischen;—betuna, arrioliola im Baskischen;—bitume am Bretonischen;—bigh thalmhainn im Gälschen;—betun, petrolio im Spanischen;—betume im Portugiesischen;—bitume, petrole im Englischen;—petrole im Französischen;—petroleo im Italienischen;—bergolja, bergtjàra im Schwedischen;—jordolie im Dänischen;—steenöli im Holländischen;—lym im Isländischen.