badschadi, basadi, baradi und besonders der madisch im Arabischen, von sehr dunkelrother Farbe, mit einem Stich ins Blaue, der meist en cabuchon geschliffen wurde, wird hierher gehören, doch kann man auch hierunter dunkele Turmaline mit begriffen haben (s. Turmalin);—betschate im Amharischen;—bidschadet, bigiad, bigiade im Türkischen (woher bigiazaek, was überhaupt Edelstein heisst).
sejlan, seljan lascht, hadschr seilan (d.i. Stein von Ceylon) sollen die türkischen Juweliere den Stein meistens nennen.
sumaki heisst jetzo der Granat im Allgemeinen, im Türkischen und Arabischen (nach einer gefälligen Notiz des Hrn. Dr. Rohrig in Constantinopel). Ben Manssur hat im Persischen einen jakut sumaki, d.i. einen porphyrrothen.
basch in der aegyptischen Hieroglyphen-Sprache übersetzt Champollion mit Basalt; im Klange des Namens scheint Aehnlichkeit zu seyn mit basadi im Arabischen.
spu in der aegyptischen Hieroglyphen-Sprache übersetzt Champollion mit Granat, aber in keiner andern Sprache finde ich einen ähnlich klingenden Namen.
nopek, nophech im Hebräischen, wird mit carbunculus übersetzt (hängt wohl zusammen mit pechan d.i. glühende Kohle);—im Samaritanischen ist nopeck mit chacum, chacan, chacamcam gegeben, was ganz mit dem arabischen chamachan übereinkommt (s. oben), der ein härterer Stein, vielleicht Kaneelstein gewesen seyn kann;—karkehan im Armenischen wird mit Carfunkel übersetzt, mjeghjesik mit Granat.
fehen im Aethiopischen ist carbunculus, auch carbo (die Kohle).
kebnoni im Koptischen (von jebs die Kohle, und one Stein), auch jebbes, jebs, jaibes, dschebbes und anthrax, ist carbunculus, anthrax.
ανθραξ im Griechischen ist Kohle und carbunculus (Granat), (wohl entlehnt und übersetzt aus dem Koptischen).
ανθρακα im mittelalterlichen Griechisch auch πεζεπος, πεζεποτα, Worte welche mit bitschade, betschate (s. oben) sehr verwandt zu seyn scheinen;—ανθραξ, auch γερανατα im Neugriechischen;—anthrax der Römer, nach dem Griechischen, eigentlich im Lateinischen carbunculus (von carbo die Kohle), wohl Uebersetzung aus dem Koptischen, mit den Abänderungen: a) indicus, b) garamanticus oder carchedonius, c) alabandicus. In Hinsicht der Farbe unterschied man: a) amethystizontae (bläuliche), b) lithezontae (blasse), c) sititae (dunkle). Der hier (sub b.) erwähnte carchedonius hat seinen Namen von dem oben erwähnten kerkend, dem karkeden im Aethiopischen, karkedno im Syrischen.