kodreti, isfidadsch im Persischen.
isfidadsch im Arabischen, auch hadschar lebenik und alhasi.
γαλαξιας (von γαλα die Milch) im Griechischen, auch γαλακτιταπρον (steinerne Milch), μοροξον, λιθος μοροχθος, ληδαιον, ανακτιτιν αδαμαντα, λευκογραφιδα (die weissschreibende);—αγαλυατιτη, πετροκολλα im Mittelalter;—galactites (aus dem Griechischen) im Lateinischen, auch leucogaea (Weisserde), leucographis (weissschreibende), sytiophites, sinochites, ananchites;—galaxia, estatita im Spanischen.
steatite, piedra di lardo im Italienischen;—steatite, pierre de lard,—du lait, smectin, craie de Briancon und d'Espagne im Französischen;—steatite im Englischen.
specteen im Holländischen und Dänischen;—spectein, seifenstein, spanische Kreide im Teutschen.
gis im Portugiesischen (von gisar liniiren);—sloninik, statyl im Polnischen;—tucek im Czechischen;—tutchnak, schirowik im Russischen;—balfanykö, szappankö im Magyarischen; kövölö ist Steinmark.
F. Magnesit, kohlensaure Talkerde.
Eine verhärtete, weisse, ziemlich reine kohlensaure Talkerde findet sich bey Castella monte, ohnweit Turin, in Mähren u.s.w., sie wurde von Mitschel entdeckt, von Buchholz 1806 analysirt, als Magnesit im Systeme aufgenommen, hat aber keine technische Anwendung.
Eine erdige, kreideartige, kohlensaure Thonerde, findet sich in mehreren vulkanischen Gegenden, auch in den Kalkstraten in Sicilien, besonders bey Palermo, die als terra di Baida zu häuslichem Gebrauche dient. Plinius 18. 29 erwähnt: das Mehl von zea (Spelz) wird nur dadurch zur feinsten alica, dass ihr eine creta aus der Gegend von Neapel zugesetzt wird, die in hohem Preise stehet, wodurch das Backwerk die ausgezeichnete Schönheit erhält, zu der verfälschten (adulterina) alica setzt man statt dessen Gyps. Diese creta leucogaica wird wohl natürliche kohlensaure Talkerde gewesen seyn, denn es ist bekannt, besonders in London sehr allgemein, dass man dem Waizenmehle etwas Alaun oder kohlensaure Talkerde zusetzt, wodurch es besonders weiss und locker wird.