Ein unreiner Speckstein, ein grünlich graues, grobes talkiges Gestein, das in ganzen Bergmassen vorkommt, ist weich, unschmelzbar, wird im Feuer hart, wird viel zu Kochgeschirren und ähnlichen Gegenständen verarbeitet, besonders in Aegypten seit ältester Zeit, und in der Schweiz, im Canton Tessino, val maggia und in Graubünden, hier bekannt als Guglia, Giltstein, Lavetzstein (von lavezzo im Italienischen, der Topf), die graubündner Steintöpfe gehen über Como nach allen Theilen Italiens;—im barbarischen Latein lebetum, lapis, lapis ollaris.
ballapam im Hindu (wie Speckstein).
baram in Aegypten, eigentlich Stein von baram, wie der Ort in Oberägypten heisst, wo der Topfstein gewonnen wird. (In Syene macht man aus gestossenem Topfstein und Thon Gefässe, die gebrannt werden.)
Stein von siphnos der Griechen.
lapis comensis der Römer;—piedra di Como im Italienischen;—pierre de Come, -ollaire, -lavége im Französischen;—piedra ollar im Spanischen;—potstene im Englischen;—telgstene im Schwedischen.
H. Serpentin.
Dem Topfsteine ähnlich, hart, grün, verschiedenfarbig, nimmt eine gute Politur an, wird zu verschiedenen Gegenständen verarbeitet.
kelo, berkelo im Malaiischen;—ophites der Römer (s. Marmor);—Serpentin in den neuern Sprachen.
kigyokö im Magyarischen.
mar nathaer, lubach, cuairteagach im Gälschen.