smejewik, serpentin im Russischen;—memphites, vielleicht auch nephrites der Römer und Griechen, können hierher gehören.

uet in der ägyptischen Hieroglyphen-Sprache übersetzt Champollion mit pierre verd, serpentine.

I. Meerschaum.

Ein thoniges, plastisches, weisses sehr leichtes Gestein, das viel Talkerde (Magnesia) enthält, wird vorzugsweise zu den bekannten türkischen Pfeifenköpfen, selten zu Thongeschirr verwendet. Der eigentliche Meerschaum, das Material der ächten Türkenköpfe, kommt aus Natolien (Kleinasien), wo er bey Konie und Brusa gegraben wird. Ein mineralogisch ähnliches Fossil findet man auch in andern Gegenden, in Mähren, Spanien, wird aber nicht derartig verwendet.

istife im Türkischen, auch kil (Thon), kile keffi, keffekil (Schaumthon). Die Arbeiter bezeichnen es auch mit myrsen, einem tartarischen Worte, das einen ähnlichen Thon bezeichnet, der auch zum Walken dient. Aus diesem tartarischen myrsen hat sich das teutsche Wort Meerschaum gebildet, der mit dem Meere gar nichts gemein hat, Lager in schiefrigem Kalkstein bildet.

morskaja pinka (von myrsen) im Russischen;—piana morska im Polnischen.

ecume de mer (Uebersetzung des teutschen Wortes Meerschaum) im Französischen;—schiuma del mare im Italienischen;—tajtek im Magyarischen.

K. Walkthon.

Ein fett anzufühlender milder, meist grünlicher Thon, der in Wasser zuweilen schäumt, begierig das Fett anzieht, daher zum Walken und Reinigen der Tücher angewendet wird, in vielen Gegenden vorkommt; zuweilen ist er schwarz, heisst Bergseife.

lucharidis im Arabischen (wie der ägyptische Name war), auch thin chimulia (der cimolische);—borith im Hebräischen (heisst auch Seife);—kill (Thon) im Türkischen;—ge kimulgo im Syrischen (die cimolische);—γη κιμολια der Griechen (von der Insel cimolis, jetzo kimolo), die γη πνιγιτις war wohl Bergseife. Die γη σαμια, γαε χια u.s.w., wurden in den Bädern zum Glätten der Haut gebraucht, wie noch jetzo bey den Türken der keffekil, der oft mit Rosenblättern vermischt wird.