lo im Chinesischen;—creta viridis der Römer, die aus Syrien, von einer Besitzung des Theodotus hiess diodotion.—Wie creta, so ist auch viridis keltischen Ursprunges, ist gwyrdd im Wälschen, guirm im Gälischen, verde im Walachischen und Albanischen.
πρασινον της γης im Neugriechischen;—prasis im mittlern Latein, auch prasinum;—terra verde di Brentonico im Italienischen;—terre vert,—de Verone, talc chlorité im Französischen;—verdemontana im Spanischen;—verdemontanha, verdacre im Portugiesischen;—green-earth im Englischen;—grönkrita im Schwedischen;—berggroen im Holländischen;-sargaagyag im Magyarischen;—selenaja semla im Russischen.
U. Umbra.
Eine braune Erde, die als Farbe dient, zum Theil der Braunkohlenformation angehörig.
azzebaxe im Arabischen;—azeche im Spanischen;—azevixe im Portugiesischen;—umer im Englischen;—ombre im Französischen;—umbra im Schwedischen.
V. Anhang.
Nähere Bestimmung der Farben, die im Alterthume angewendet wurden, von den Autoren, besonders von Plinius erwähnt sind.
Im Alterthume, bey den Aegyptern, Persern, Griechen u.s.w. stand die Malerei, wie die Färberei auf einer sehr hohen Stufe der Ausbildung—wie die vielen, auf uns gekommenen Gemälde am besten lehren—war eben so verbreitet als bey uns, und wohl noch weiter. Unsere Oelmalerei scheint man nicht angewendet zu haben, dagegen hatte man viel dauerndere Wachsmalerei, die uns immer noch nicht recht bekannt ist, und die enkaustische Malerei auf nassem Kalk, die wir erst jetzo anzuwenden beginnen. Man benutzte natürlich höchst verschiedene Farben, aus allen Naturreichen, theils natürliche, mehr oder weniger präparirte, wie Grünerde, Gelberde u.s.w., theils künstliche, wie Bleiweiss, Grünspan u.s.w., theils die Farben an sich, theils an Kreide gebundene Pastellfarben, theils an reine Thonerde gebundene Lackfarben.
Nach unserer sehr unvollständigen Kenntniss der Farben des Alterthumes, benutzte man vorzugsweise, als:
A. Weisse Farben: