For the happy fews — sollte das doch aller Weisheit Schlußwort zur Öffentlichkeit sein?
Für mich begehre ich nicht viel, wenn ich aber Talente sehe, die ein großes Volk in seiner Unwissenheit, Gleichgültigkeit und Kleinlichkeit verkümmern läßt, dann steigt mir der Zorn auf.
Ich kann an Polen nicht ohne ein tiefes Unbehagen, ja nicht ohne Grauen denken. Ich möchte lieber selbst ein Pole sein, um glühend an der inneren Wiedergeburt dieses Volkes mitzuarbeiten, als so von außen dem Schauspiel seiner Schmach und Schwäche beiwohnen zu müssen.
Am Vollblut spürst du sofort, was Adel ist, beim Menschen wirst du's nicht gelten lassen. 119Wohin käme ein stiller Beobachter, wenn er die gegenwärtigen deutschen Zustände an einigen großen Gedanken Paul de Lagardes messen, nein, nicht nur sie messen: wenn er sich unwillig von allem gegenwärtigen Leben zurückziehen wollte, weil es ihrem erhabenen Ernste so gar nicht entspricht? Dahin, wo er am wenigsten verharren möchte: ins Land der Verbitterung, der Lebensfeindlichkeit, der Verneinung. — Aber eine beständige Trauer, wenn er bedenkt, welche Wege die Entwickelung hätte einschlagen können und welche sie eingeschlagen hat, wird ihn nicht verlassen, und sie und ihre geheime Wirkung wird der Tribut sein, mit dem sich der Geist eines Gesetzgebers wird bescheiden müssen, den die Deutschen nicht verdient haben.
Organisation ist das große Wort, dem die Zukunft gehört.