Die Welt als Trieb und Vorstellung — diese Fassung hätte vielleicht manches Mißverstehen Schopenhauers unmöglich gemacht.
Die Welt ist nicht bloß Pflanze, oder Tier, sondern — Mensch!
Immer wieder Gott zu werden: Ziel aller kosmischen Entwickelungen.
Beobachte doch, wie alles Menschliche sich fortwährend selbstkorrigiert. Wie sich ein ganz bestimmter — und nicht nur beliebiger oder ‚notwendiger‘ — Sinn des Lebens entwickelt, vielfach verschleiert, aber immer wieder hervorbrechend, sich immer reiner klärend und persönlicher enthüllend.
Wenn wir tausend Jahre wie einen Tag übersehen könnten, so würden wir die Entwickelung der Menschheit mit unheimlicher Schnelligkeit sich vollziehen sehen. So aber ‚sieht‘ vielleicht der Planet. Wir sehen nur die Individuen wachsen, er — die Typen.