Wen Gott lieb hat, den züchtigt, den — züchtet er. Und so ward er die Welt, Sich Selbst zur — Zucht.
Die Menschheit hat längst alles empfangen, was zu empfangen ist. Aber sie muß es immer wieder von neuem und in immer wieder neuer Form empfangen und verarbeiten.
Die Lehre der Reincarnation z.B., sie ist längst da. Aber sie mußte eine Weile beiseite gelassen werden — die 278ganze europäische Zivilisation geht auf dies Beiseitelassen zurück. Jetzt hat dieser Zyklus das Seine erfüllt, jetzt darf sie, als eine unermeßliche Wohltat, in den Gang der westlichen Entwickelung wieder eintreten. In einem Sinne, der erst jetzt möglich ist, zweitausend Jahre nach der Erscheinung des Christus, in einem ganz andern Sinne als je vorher, wird sie jetzt von neuem die Menschheit befruchten, erleuchten, erlösen.
Im Grunde gibt es den einzelnen Menschen garnicht. (Er bildet sich's bloß ein.)
Was reden wir von den alten Ägyptern, Persern, Indern. Reden wir doch von uns alten Ägyptern, Persern, Indern! Oder, wenn Jakob Böhme bei der Erschaffung der Welt dabei war, war er dann bei der Entstehung der Veden abwesend?