»Vor keinem Menschen auf der Welt, Gertrud, wird es mir so schwer –« begann sie, die Anwesenheit der anderen vergessend, leise mit zitternder Stimme.
Gertrud zog sie an sich.
Da brach Maggie in ein fassungsloses Schluchzen aus.
»Maggie ... Kind ...« sagte Gertrud und streichelte das rotgefärbte Haar, das wirr den Kopf umbauschte.
Maggie machte sich los und strich sich mit bebenden Händen über das heiße Gesicht.
»Ich bin nervös geworden,« sagte sie mit ihrer etwas heiser klingenden Stimme und einem unsicheren Versuch, zu lachen. »Und du? Laß dich anschauen ...«
Gertrud runzelte ein wenig die Stirn, aber sie sah nach Seckersdorf und lächelte.
»Wir haben uns noch gar nicht begrüßt,« sagte sie, ihm die Hand gebend.
Ehrfurchtsvoll, tief sich verbeugend, küßte er ihr die Hand.
Gertrud trat schweigend zurück.