Ein traurig zärtliches Lächeln, rührend in diesem kraftvoll ernsten Gesichte, umzog Seckersdorfs Lippen.

»Wie er sie liebt!« dachte Maggie, jetzt mit Bewußtsein neidisch.

»Sehen Sie,« sagte sie weiter, »schließlich ist es Papa ja auch nicht zu verdenken, von seinem Standpunkte aus. Gertrud war gut versorgt, glänzend sogar – sie ist jetzt achtundzwanzig Jahre alt – und die Kinder ...«

»Ja, die Kinder!«

Seckersdorf fuhr sich mit der Hand gegen die Stirn.

»Sie würde sie ihm lassen müssen!« sagte er.

Maggie zuckte die Achseln.

»Und sie ist fest entschlossen?« fragte er. »Sie ist sehr unglücklich?«

Maggie nickte nur. Sie hätte jetzt gut eine leise Andeutung über Gertruds Liebe zu ihm machen können, aber mit einem Male wollte sie nicht.

Seckersdorf drehte sich scharf zu ihr herum.