»Das wird schon alles besser werden, Papa,« tröstete das Mädchen. »Wollen uns darüber jetzt nicht den Kopf zerbrechen. Erzähle lieber, wie war's sonst in Graventhin? Wieder großartiges Diner? Und schlecht serviert?«
Der Oberförster erzählte von den Erlebnissen der drei Tage. Er bestellte Grüße, meldete Nachbarbesuche an und berichtete ein bißchen Klatsch. In Waldlack war wieder gejeut worden, zwanzig Mark der Point. Der Althöfer hielt sich immer noch, hatte neulich wieder ein großes Sektfrühstück gegeben. Wie war's nur möglich, daß die Leute da noch fröhlich mitzechten? Maggie warf ein, das wäre das Klügste, was sie tun könnten, sie wünschte nur, es käme noch zu einem einzigen Ball da, vor dem Zusammenbruch, denn so nett wäre es nirgends.
Und so ging das Gespräch weiter. Der Regen strömte heftiger, der Wind heulte. Fräulein Perl strickte, Hagedorn und seine Tochter rauchten und spielten mit den Hunden.
Da knirschte draußen auf dem Kiesweg ein Wagen. Die beiden Teckel hoben die Köpfe. Der Oberförster sprang auf.
»Kinder ... Besuch! Bei diesem Wetter! Und ich in Pantoffeln. Empfangt ihr!«
Aber ehe er noch das Zimmer verlassen konnte, zugleich mit dem Mädchen, das die Tür öffnete, drängten sich zwei blondköpfige Jungen herein, stürmten auf ihn los und hängten sich an ihn.
»Großpapa! Großpapa! Da sind wir. Tante Maggie ... Perlchen!«
Der Oberförster hob einen nach dem andern verdutzt in die Höhe.
»Wo kommt ihr denn her, Jungens, und allein?«
Sie konnten die Antwort schuldig bleiben und die winselnden Teckel begrüßen, denn ihre Mutter, Gertrud von Kurowski, kam langsam herein.