»Ich gehe,« sagte sie tonlos.
»Versuch's mit dem Bleiben, Käthe ... Du überwindest es schon ... Es ist ja auch alles nicht wahr ... Einbildung ... Vorhin warst du ganz vernünftig. Quäl uns nun nicht mehr.«
Sie schüttelte den Kopf.
»Gute Nacht, Käthe ... Komm nicht mehr herüber ... Wir sind beide wohl müde ... Gute Nacht!« ...
»Du sagst das so weich und gut ... Noch einmal ...« Sie machte die Augen zu.
»Gute Nacht,« sagte er und ging.
Eine Stunde wohl nach dem einfachen Abendbrot saß er erschöpft bei der Mutter, die ihm tausenderlei erzählte, was in der langen Zeit im Ort vorgegangen war. Dann suchte er seine alte Studentenstube im Giebel auf und streckte sich in den dicken, lavendelduftenden Federbetten.
Einmal, schon halb im Schlaf, sprang er auf. Er hatte vergessen, die Tür zuzuschließen.
Am nächsten Morgen weckte ihn lautes Klopfen.