Mit großen Augen starrte der Dores drein. »Pä pä,« sagte er wiederholt und riß die Schwester am Ohrzipfel. Ein Soldat hatte ihm vom Nebentisch mit einem Bierglas gewinkt. Er strebte hin, er wollte einmal trinken: »Pä, pä, pä!«

Die Soldaten, die um den Tisch saßen, lachten laut. Es waren vier muntere stramme Kerle, die Urlaub hatten über die Pfingstfeiertage und die sich nun freuten, nach Hause zu kommen. »Komm, komm her,« sagte der eine und winkte dem Kind mit dem Finger.

»Pä, pä, pä!«

Bäreb konnte den Jungen kaum halten, er wollte von ihrem Schoß, und als sie ihm wehrte, biß er sie.

»Fräulein, lassen Sie doch das Kind,« sagte der Soldat. Und als sie den strampelnden Jungen doch nicht losließ, war der hübsche Soldat mit zwei Schritten bei ihr im Winkel zwischen Ofen und Wand und nahm ihr eins, zwei, drei, das Kind vom Schoß und ließ es an seinem Bierglas trinken. Ei, wie der Bengel schmatzte! Die Vier wollten sich ausschütten vor Lachen.

Bäreb wurde blutrot. Aber böse konnte sie doch nicht sein: die waren ja so freundlich! Verstohlene Blicke ließ sie zu dem Tisch hinübergleiten.

»Fräulein, wohin reisen Sie dann?« fragte wieder einer.

Sie wollte erst nicht antworten, aber dann besann sie sich: das wäre doch zu grob, die hatten ihr ja nichts getan. So antwortete sie verschämt-leise: »No Echternach!«

»So, Sie wollen wohl springen da?«

Sie nickte.