„Exkusört! Ech kommen wohl onpaß bei der schienen Onnerhaalung? Ech haon gekloppt on gekloppt!“
Sie warf einen verächtlichen Blick auf die kleine Steffes.
„Dau has wohl kein Ohren mieh?! Dein Könner kreischen, dat mer se hunnert Schritt weit hört. Dat Sußche es de Trepp erunner gefaal, dän Jakob on dän Jobann haun sech. Dat Hubertche haot met Steiner naoch ons Äppeln geschmiß, duh haot em ons Hannickel ordentlich de Bux verwixst; eweil haste ebbes zo flicken!“
„Jesses Maria!“ Die Steffes rannte zur Thür, auf der Schwelle drehte sie sich noch einmal um: „Komm dau mer ehs, dau ale Schatehk!“
Die Densborn lachte grimmig. „Dau denkst: ‚Besser half geleiert, als ganz gefeiert‘ — dech kennen ech nau, dau mannsdoll Mensch! Waart, ech schreiwen deim Mahn e Briefche, dat hän sech net hinner dän Spiegel sticht!“
„O dau — dau —“ Die Steffes wollte noch etwas sagen, aber die Densborn schob sie über die Schwelle und krachte die Thüre zu.
„Gemaach, gemaach,“ sagte Peter; er war ärgerlich, die junge, saubere Frau war ihm bei weitem lieber, als die starkknochige ältliche.
Entrüstet wandte sich die Kathrin gegen ihn.
„Ech moß mech siehr wonnern, dat Ihr Eich met su aner inlaoßt! Duh es dat Zeih doch en anner Persohn, su alert on freindlich on artlich im Omgang, on de Schienste weid on breid!“
Sie lobte die Zeih über alle Maßen. Peter war ganz verdutzt, er hatte nie geahnt, daß die da was von der Zeih hielt — im Gegenteil. Aber es schmeichelte ihm gewaltig, daß die angesehene Densbornin seine Frau lobte.