„Haha! Alde Schatehk!“ Wie einen Schlachtruf nahmen die jüngeren Weiber das auf.
Die schwarze Vrun, die blonde Leis gesellten sich zur Steffes; sie hatten längst einen heimlichen Groll auf die Densborn, die allem nachschnoberte. „Annemarei, dat es rächt! Laoß der neist gefaalen, Annemarei! Dat scheel Luder maant, et könnt hei kommandieren?! Su hammer net gewett! Olau, Schatehk, alde Schatehk! Hahahaha!“ Ein nicht endenwollendes Gelächter pflanzte sich fort.
Die paar, die noch arbeiteten, erhoben sich auch von den Knieen; in großen Sprüngen stürzten sie herzu, die Sichel in der Hand schwingend, mit flatternden Röcken und Geschrei.
Da wurden Haare gelassen!
Kathrine Densborn hatte Annemarie Steffes am Schopf gepackt.
„Dau mannsdoll Mensch, dau — saog et noch ehs — dau!“
„Neid’sch, dir seid neid’sch! Alde Schatehk!“
„Liegnersch!“
„Wolltst sälwer gären!“
„Waart, ech will dech liehren!“