„Wegzoll! Dau moßt zaohlen, zaohlen!“ Sie lachten und drängten sich um ihn her und hopsten und reckten sich an ihm in die Höhe.

Kein Durchkommen. Was sollte er machen, er konnte sich doch nicht mit Gewalt befreien?

„Wegzoll,“ lachte Tina, „dau kömmst net ehnder dorch!“

„Net ehnder, nä, nä,“ schrie der Chor.

Scherzend riß Miffert Tina an sich.

„E Küßche,“ raunte sie ihm zu.

Lachend ließ sie sich küssen, und lachend küßte Peter weiter, eine nach der andren nahm er beim Kopf; kreischend und doch willig ließen sie sich’s gefallen, der stille Wald hallte wider von den jauchzenden Mädchenstimmen.

Weg war die bange Einsamkeit. Peter schäkerte; je toller, je lieber, die warmen Lippen hatten ihn ganz berauscht. Ganz benommen torkelte er weiter — es dunkelte hier innen schon; nun fiel ihm die Zeih wieder ein.

Tina war hinter den andren zurückgeblieben, er hörte ihr leises: „Pst, pst!“ Sie winkte ihm.

Er that, als ob er’s nicht sähe. Ein andermal gern; aber jetzt hatte er Eile. Er setzte sich in Trab. — Donnerwetter, da kamen noch welche! Waren denn heut alle Weiber auf den Beinen?!