Er wollte sich seitwärts unter die tiefhängenden Äste drücken — umsonst — sie hatten ihn schon gesehen. Die Steffes, mit ihren harmlosen Augen, konnte ausschauen, scharf wie ein Falke; die Kathrine Densborn nicht minder, und die Traut erst recht. Auch noch ein paar andre waren dabei. Himmel, so viel Weiber!
Pittchen fühlte einen leisen Schauer den Rücken hinabrieseln, und doch war ein gewisses Wohlgefühl dabei. War er nicht der Herrscher über alle die da?!
Sie kamen seinem Gruß zuvor, ihre Blicke hingen an ihm.
„’n Aowend,“ nickte er herablassend und wollte weitergehen.
Sie hielten ihn an, jede hatte was mit ihm zu sprechen, eine immer dringender wie die andre.
Er kam nicht los; grob konnte er doch nicht sein! Als sie sich endlich trennten — schon war er ein paar Schritte fort — da drehte die Traut noch einmal um: „Hä, Pittchen! Hä!“
Und hinter der Traut lief wieder die Steffes drein.
„Uf ein Wort, Pittchen! Ech moß Eich ebbes saon, Pittchen!“
Da gab er Fersengeld.
„Hä! Hollah, Pittchen! Waartet ebbes — haalt!“