Brennend überflog sein Auge die Zeilen, suchte und suchte – Prinz Wilhelm, Prinz Wilhelm – da stand nichts von ihm!
Ein Windstoß löschte die schwankende Laterne, schwarz war der Hof, schwarz der Flur.
Der Feldwebel hatte sich schwer gegen die Wand gelehnt. Das in zwei Stücke zerfetzte Zeitungsblatt hielt er in beiden Fäusten und schluchzte in Zorn und Schmerz.
XVI
Im Düsseldorfer Kreisblatt spukte die Freiheit:
›Sie sind längst dahingegangen, die vom deutschen Frühling sangen,
Und der Lenz der deutschen Freiheit, endlich hat er angefangen!
Seht, es knospet eine Rose aus der blutgetränkten Erde!
Eine Rose, nicht ein Veilchen, zeiget, daß es Frühling werde.‹
In schwarzer Umrahmung stand fettgedruckt: