»Na, so alt meine ich ja auch gar nicht. Aber doch viel älter als ich oder die Cilla zum Beispiel!«

Sie zuckte zusammen – immer kam er mit dieser Person!

»Die Cilla ist ein hübsches Mädchen, findest du nicht, Mutter?«

Der Ärger überkam sie so heftig, daß sie sich nicht mehr in der Gewalt hatte. »So?« sagte sie kurz und stand auf. »Sie zieht zum ersten Oktober!«

»Sie zieht?! Och nee!« Er starrte sie ungläubig an.

»Doch, doch!« Sie kam sich grausam vor, aber konnte sie denn anders sein? Es lag ein so großes Erschrecken in seiner Ungläubigkeit. »Sie zieht; ich kündige ihr!«

»Och nee, das tust du ja nicht!« Er lachte. »Das tust du ja doch nicht!«

»Ja, das tue ich!« Auf jedes Wort legte sie einen besonderen Nachdruck; es klang unumstößlich.

Er schüttelte noch immer ungläubig den Kopf: das konnte ja gar nicht sein! Aber dann fiel ihm auf einmal Cillas gedrücktes Wesen wieder ein und ihre Worte am heutigen Abend – ›Sie will mer wohl kündigen!‹ »Nein, das tust du nicht!« Mit einem Ruck setzte er sich im Bette auf.

»Ich werde dich nicht fragen!«