Sprich, wie soll ich nur begreifen
Deiner Künste tiefe List,
Daß ich hier dich kann ergreifen,
Der erst dort vor kurzer Frist.

Meister sprich, und dann verzeihe,
Daß ich also heut mit Schimpf
Traf des hohen Hauptes Weihe;
Zeige deines Herzens Glimpf!

Kenntest du des Jünglings Leiden,
Der so kühn dich heut bestritt,
Ach, du würdest Trost bereiten
Mir, der deinen Zorn erlitt.

Lass mich zum Kerker weichen,
Dem das Feuer mich entriß,
Kannst du mir die Hand nicht reichen,
Daß mir deine Gunst gewiß!"

Apo gab die Hand: "Dein Eifer,"
Spricht er, "wisse, war mir lieb;
Herrlich wirst du, wenn du reifer,
Denn dich treibet hoher Trieb.

Doch es muß vor der Gemeine
Leiden, wer zutage springt,
Daß nicht aus dem Chor alleine
Einer andre Weise singt.

Ob du würdig könntest leiden,
War zu forschen ich gewillt;
Nebst dem Schwerte zu dem Streiten
Führe auch der Mann das Schild.

Und nun nenn ich dich den Meinen,
Zeigte dir mein Doppelbild;
Wird der dritte dir erscheinen,
Ist das Ganze dir enthüllt.

Zeugnisgebende sind dreie,
Und die dreie eines sind;
Du hast einen Grad der Weihe,
Noch bist du ein blindes Kind.

Wisse, der Dreieinigkeiten
Schweben in dem Zirkel viel;
Wer sie alle kann durchschreiten,
Dreht den Zirkel hin zum Ziel.