Schreit auch wohl: "Ich will vergessen,
Daß im Spiegel dies gebildet,
Daß ich selbst ein Gott hier stehe,
Der sich auf sich selbst besinnet!

Und den letzten Flug erhebend
Zu den Göttern aufzudringen,
Bringt, den Gnadenstoß zu geben,
Euch der Teufel gar von Sinnen.

Euch steht nur das Haar zu Berge,
Und dies nennt ihr reines Wissen;
Nennts der Isis Schleier heben,
Hebt ihr schamlos euern Kittel!

Wie durchs Maul und um die Kehle
Schlechte Gaukler Viper schlingen,
Zieht der Teufel eure Seelen
Sich durchs Maul philosophierend.

Und ihr könnet nicht mehr beten
Und ihr könnet nicht mehr dichten.
Die die Schlange hat zertreten,
Ist barmherzig, Gott ist Richter! —

Also habe ich geredet,
Zwar erregt, doch wohl bei Sinnen,
Und sie drängten mit dem Degen
Mich bis zu der heilgen Linde,

Wo ich zu Biondettens Ehre,
Aber nicht zu Eurem Schimpfe,
Ruhig bliebt bei meiner Rede.
Meister, nun seid Ihr der Richter!"

Und Apone zornbeweget
Spricht mit falscher Kälte: "Immer
Betend, horchend, fechtend, redend
Finde ich dich bei der Linde!

Jacopone, dein gelehrter
Bruder, lehrt dich wohl die Schliche;
Er kann auch die Worte drehen
In der Kirch und vor dem Richter.

Er, der die Parteien hetzet,
Um sie künstlicher zu schlichten,
Als wenn ich ein Bein verrenkte,
Um es wieder einzurichten.