Ihn, der naseweis sich stellet
In der Fraktionen Mitte, # Faktionen
Werden einst die Schweine fressen
Weil er sich der Kleie mischet.
Du bist von ihm angestecket,
Dem juristischen Philister,
Der verachtend meine Lehre
Im lateinschen Stalle mistet.
Doch die Gieremei werden
Einst verfluchen seine Listen,
Und die Lambertazzi werden
Einst bereuen seine Pfiffe.
Und ihr Streit wird dann erst enden,
Wenn in seines Herzens Mitte
Ihre Klingen sich begegnen,
Einen ewgen Frieden stiftend!"
Und Meliore spricht: "O Lehrer,
Übel bleibst du bei der Klinge;
Um mich bitterer zu treffen,
Willst du meinen Bruder schimpfen!
Ungerechter, den gerechten
Bruder du statt meiner schimpfest,
Denn du träffst auf den Unrechten,
Schimpftest du ihm zu Gesichte!
Um das Recht mit Spott zu treffen,
Willst die Rechte du beschmitzen,
Doch ich räche den Gerechten,
Deines Beispiels mich bedienend.
Du sprachst, unser Streit sei Frevel,
Weil er leicht das Volk erhitze,
Und im Zorne wirst du selber
Jener Anstoß der Lawine!
Ob dem reinen Glanz des Schnees
Leicht ein dunkler Rab erbittert,
Und den bösen Schnabel wetzend,
Stößt er nieder die Lawine!
Schmähst du meines Bruders Ehre,
Dieser Musenalpe Zierde,
Sonnenglänzend auf dem ewgen
Eispalaste der Juristen,