Segen ist in seinem Kruge;
Wie er gießt in stetem Strome,
Ist er nimmer leer, o Wunder!
Guido kniet und seine Tochter.
Und die Hände fest verschlungen
Beten sie, den Herren lobend.
Aber in des Hauses Runde
Springet kühn nun Melire.
Eine Stimme hört er rufen;
Wo sie rufet, wird er folgen,
Rief aus der Hölle Schlunde,
Rief sie von des Himmels Throne.
Als er stürzet mit dem Kruge,
Ist die wilde Feuerlohe
Bald in seiner Flut ertrunken,
Und die Not ist rings erloschen.
Niedersenket sich die Ruhe.
Mit des Wasser schneller Woge
Rinnen auch des Volkes Fluten
Ab zum Bette ihres Stromes.
Ruhig schaut von seinem Turme
In den Jammer hin Apone;
Wenn die Flammen aufwärts zucken,
Fühlt er froh sein Herz erhoben.
Aber als er auf der Kuppel
Sah den Maler und die Tochter,
Grüßt er sie mit bösem Fluche
Und den tapfern Meliore.
Denn aus einem armen Kruge
Löschet er die wilde Lohe,
Und so viele schwere Stunden
Hat ihn selbst sein Hahn gekostet.
Als solches denkt, da rufet
Laut der Hahn, der zu dem Knopfe
Wiederkehrte, und im Turme
Tönt herauf die Pfortenglocke.
Apo öffnet mit dem Zuge,
Lauschet nach des Trittes Tone,
Wie er auf den Wendelstufen
Hell sich aufdreht hin nach oben.