Der hellklingend auf den Stufen
Widerspringend niederrollet
Und der fliehenden Schuljugend
Wie ein böser Donner folgte.
Hei! wie hat ein muntres Fluchen
Da der zornge Mann erhoben!
Aufwärts tappend nach der Stube
Ward er an dem Bart gezogen.
Da er eintrag in die Kuppel,
War der Bart dem Zug gefolget
Und fiel vor ihm in der Stube
Schwarz als Asche auf den Boden.
Apo reißt das Tuch vom Stuhle,
Aber statt des Schelmen Moles
Sieht er dort nur seinen Pudel
Sitzend auf den Hinterpfoten.
Dieser Anblick macht ihn stutzen,
Und es ging sein Zorn verloren;
Vor der Überraschung Wunder
War er innerlich erschrocken.
Er erkannte in dem Hunde
Und in seinem Schüler Moles,
Was er nimmermehr vermutet,
Einen heimlichen Dämonen.
Und sprach nun mit kalter Ruhe:
"Bist du solchen Schrot und Kornes,
Soll dir alles auch zugute,
Wie du mir's geboten, kommen!"
Greifet dann nach einem Buche
Und nach einer Glasesglocke,
Die bezeichnet mit Figuren
Und beschrieben rings mit Formeln.
Und mit seines Fingers Drucke
Töne aus der Glocke lockt er,
Die dem wundersamen Pudel
Peinlich schallten in den Ohren.
Mit dem Winseln eines Hundes
Schrie: "Erbarmen!" laut der Moles.
"Laß mich nicht so schwer verschulden,
Daß ich scherzhaft bin geworden!"