Cruz Machado ist gegenwärtig die bedeutendste brasilianische Bundeskolonie, in die ein großer Teil der in Rio eintreffenden Einwanderer geleitet wird. Ich bestand also auf meiner Absicht.

„Wozu wollen Sie dahin? Der Beauftragte des deutschen Reichswanderungsamtes selbst, der vor einigen Monaten hier war, ist auch nicht hingefahren. Außerdem können Sie jetzt gar nicht hin. Die Wege sind aufgeweicht. Es gehen keine Autos.“

„Ich werde schon hinkommen.“

„Und wenn; Sie werden nichts anderes sehen, als wir Ihnen gesagt haben. Was haben Sie dann?“

„Dann habe ich mit eigenen Augen gesehen.“

Man war etwas beleidigt, und ich stand jetzt mit Karl am Iguassu. Es war wirklich nicht so leicht, nach Cruz Machado zu kommen. Bis Porto Almede ging gelegentlich ein Motorboot, aber von da war es noch eine tüchtige Strecke ins Land.

„Wie weit?“

„Oh, so 30 bis 40 Kilometer.“

„Sie reiten einen Tag.“

„70 Kilometer mindestens“, meinte ein Dritter.