Von den Felsmauern herab, die oben blank von Eis sind, kollert ein brauner Stein, stürzend, sich türmend, ein Strom von Stein. Rasend rasch kommt er näher, füllt das Tal, prallt an den Bahndamm, staut sich zu beiden Seiten. Wir fahren mitten hindurch.

Lava! Bräunlich-schwarze, graue Lava. Hochgetürmt, daß der Zug fast darin versinkt. So frisch sieht sie aus, als sei sie eben erst vom Berg herabgeflossen, und ist doch hundert, tausend, vielleicht viele tausend Jahre alt.

Zone der Vulkane. Die weißen Schleier, die um die Spitzen der Berge hängen, sind nicht Wölkchen, die sich an ihren Zacken gefangen. Es ist Rauch, Wasser- und Schwefeldampf, der aus den Kratern steigt. Wie der Zug weiterfährt, sieht man durchs Glas deutlich, wie es aus runden und ovalen Kratermäulern weiß und gelb in die Höhe schießt.

Die heilige Jungfrau vom See in Copacabana.

Ein frischer Trunk.

Bepackter Hochlandesel.