Das Erotika Biblion des Grafen Mirabeau wurde ins Deutsche übertragen von Paul Hansmann. Gedruckt wurde diese Ausgabe für den Hyperionverlag, Berlin, von der Buchdruckerei Imberg & Lefson G. m. b. H., Berlin, in zwölfhundert numerierten Exemplaren: die Exemplare 1 bis 100 wurden auf echtes Bütten, die Exemplare 101 bis 1200 auf feinstes Velinpapier abgezogen. Das Titelblatt zeichnete Erich Hoffmeister, den Einband Emil Preetorius. Dies ist Exemplar
No. 928
Fußnoten
[1)] Der Titel dieses Buchs wird nicht allen Lesern verständlich sein und manche werden keinen Zusammenhang zwischen ihm und dem Stoff finden. Nichtsdestoweniger würde ein anderer nicht zu ihm passen; und wenn wir ihn griechisch gelassen haben, wird man den Grund dazu leicht verstehen. [2)] Deren Namen zum mindesten seltsam sind. Akademien in Bologna: Abbandonati, Ansiosi, Ociosi, Arcadi, Confusi, Difettuosi, Dubbiosi, Impatienti, Inabili, Indifferenti, Indomiti, Inquieti, Istabili, Della Notte, Piacere, Sienti, Sonnolenti, Torbidi, Verpentini. In Genua: Accordati, Sopiti, Resvegliati. In Gubio: Addormentati. In Venedig: Acuti, Allettati, Discordanti, Disgiunti, Disingannati, Dodonci, Filadelfici, Incruscabili, Instancabili. In Rimini: Adagiati, Entrupelli. In Pavia: Affidati, Della Chevia. In Fermo: Raffrontati. In Molisa: Agiati. In Florenz: Alterati, Humidi, Furfurati, Della Crusca, Del Cimento, Infocati. In Cremona: Animosi. In Neapel: Arditi, Infernati, Intronati, Lunatici, Secreti, Sirenes, Sicuri, Volanti. In Ancona: Argonauti, Caliginosi. In Urbino: Assorditi. In Perugia: Atomi, Eccentrici, Insentati, Insipidi, Unisoni. In Tarent: Audaci. In Macerata: Catenati, Imperfetti, Chimerici. In Siena: Cortesi, Giovali, Prapussati. In Rom: Delfici, Humoristi, Lincai, Fantastici, Negletti, Illuminati, Incitati, Indispositi, Infecondi, Melancholici, Notti, Vaticane, Notturi, Ombrosi, Pellegrini, Sterili, Vigilanti. In Padua: Delii, Immaturi, Orditi. In Drepano: Difficilli. In Brescia: Dispersi, Erranti. In Modena: Dissonanti. In Syrakus: Ebrii. In Mailand: Cliconii, Faticosi, Fenici, Incerti, Miscosti. In Recannati: Disuguali. In Candia: Extravaganti. In Pezzaro: Eterocliti. In Commachio: Flattuanti. In Arezzo: Forzati. In Turin: Fulminales. In Reggio: Fumosi, Muti. In Cortone: Incogniti. In Rossano: Incuriosi. In Brada: Innominati, Tigri. In Acis: Intricati. In Mantua: Invaghiti. In Agrigent: Mutabili, Offuscati. In Verona: Olympici, Unanii. In Viterbo: Ostinati, Vagabondi. Wenn irgendein Leser begierig ist, diese Namenreihe zu vermehren, braucht er nur ein Werk von Jarckins nachzuschlagen, das 1725 in Leipzig gedruckt worden ist. Der Verfasser hat nur die Geschichte der Akademien von Piemont, Ferrara und Mailand geschrieben. Er zählt ihrer fünfundzwanzig allein in letzter Stadt auf. Die Liste der anderen ist endlos, und ihre Namen sind die einen noch seltsamer als die anderen. [3)] Aet., Kap. 8, 39. Spiritus Domini rapuit Philippum et amplius non vidit eunuchus. [4)] Daniel, Kap. 14, 32. Erat autem Habacuc prophaeta in Judaea, et ipse coxerat pulmentum . . . Et ibat in campum ut ferret messoribus. 33. Dixit que angelus Domini ad Habacuc: fer prandium quod habes in Babylonem Danieli. 35. Et apprehendit eum angelus Domini in vertice eius, et portavit eum capillo capitis sui, posuitque eum in Babylone. Isaac, Baron de Sacy, hat capillo mit: die Haare übersetzt. Luther schreibt: oben beym Schopf; was derselbe Fehler ist. Denn Habacuc an einem Haar dahingetragen zu haben, ist ein größeres Wunder als an den Haaren; auf alle Fälle aber ging die Fahrt schnell von statten. [5)] Maccab. 1. 16. I v. I c. Et fecerunt sibi praeputia. Was Isaac, Baron de Sacy, mit: Sie nahmen von sich die Zeichen der Beschneidung übersetzt. Die Septuaginta sagt ganz einfach: sie machten sich Vorhäute. Die Kirchenväter haben ebenso übersetzt. Doch als die Jansenisten auf der Bildfläche erschienen, behaupteten sie, daß man die Vorhäute jungen Mädchen nicht in den Mund legen könnte, wenn man sie die Bibel aufsagen läßt. Im Gegenteil dazu erklärten die Jesuiten, auch nur ein einziges Wort in der Bibel zu verändern, sei ein Verbrechen. Der Baron de Sacy hat also umschrieben, und der Pater Berrhuyer hat Sacy der Ketzerei geziehen und behauptet, er habe Luthers Bibel benutzt. Tatsächlich bedient sich Luther in seiner Bibel des Wortes Beschneidung.
Und hielten die Beschneidung nicht mehr.
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Et ont gardé la coupure point davantage.
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Anmerkungen zur Transkription
Fußnoten wurden am Ende des Buches gesammelt. Offensichtliche Druckfehler wurden korrigiert wie hier aufgeführt (vorher/nachher):
- ... Erde ist, und war fünfundfünzigtausend Meilen von ...
... Erde ist, und war fünfund[fünfzig]tausend Meilen von ... - ... Man soll weiter unten in der Linguamanie noch ...
... Man soll weiter unten in der [Linguanmanie] noch ... - ... Lobbe, die Anabole, das Encyclion, die Cecriphale und ...
... Lobbe, die [Anobole], das [Eucyclion], die Cecriphale und ... - ... Dent. X, 16. ...
... [Deut.] X, 16. ... - ... Leviticus: „Welches Tier es auch sei.“ Woraus deutlich ...
... [Levitikus]: „Welches Tier es auch sei.“ Woraus deutlich ... - ... auch sein mögen, man nimmt sie wenigtsens ohne Zeugen ...
... auch sein mögen, man nimmt sie [wenigstens] ohne Zeugen ...