"Ich will mich auch nicht als Lump erweisen", versetzte der General,
"und werfe testamentarisch ebensoviel aus zur Vergoldung unsers
Gockels, daß sich das Tier nicht schämen muß, auf der neubeschindelten
Spitze zu sitzen."

Der Krachhalder schlurfte bedächtig aus dem vor ihm stehenden Glase, dann sprach er: "Ihr seid kein kirchlicher Mann, aber Ihr seid ein gemeinnütziger Mann. Erfahret: Die Gemeinde erwartet etwas von Euch."

"Und was erwartet die Gemeinde von mir?" fragte der General neugierig.

"Wollt Ihr es wissen? Und werdet Ihr es nicht zürnen?"

"Durchaus nicht."

Der Krachhalder machte eine zweite Pause. "Vielleicht ist Euch eine andere Stunde gelegener", sagte er.

"Es gibt keine andere Stunde als die gegenwärtige. Benützt sie!"

"Ihr würdet Euch ein schönes Andenken stiften, Herr General, bei Kind und Kindeskind…"

"Ich unterschätze den Nachruhm nicht", sagte der General.

Dem Krachhalder, der den wunderlichen Herrn so aufgeräumt sah, schien der günstige Augenblick gekommen, dem lange genährten Wunsche der Mythikoner in vorsichtigen Worten Gestalt zu geben.