"Euer Forst im Wolfgang, Herr Wertmüller", begann er zögernd. Der General verfinsterte sich plötzlich, und der alte Bauer sah es wie eine Donnerwolke aufsteigen, "stößt seine Spitze…"
"Wohin stößt er seine Spitze?" fragte Wertmüller grimmig.
Der Krachhalder überlegte, ob er vor- oder rückwärts wolle, ungefähr wie ein mitten auf dem See vom Sturm Überraschter. Er entschied sich für das Vorrücken. "… mitten durch unsere Gemeindewaldung…"
Jetzt sprang der General mit einem Satze von seinem Sessel auf, faßte ihn an einem Bein, schwang ihn durch die Lüfte und setzte sich in Fechtpositur.
"Wollen mich die Mythikoner plündern?" schrie er wütend, "bin ich unter die Räuber gefallen?" Dann fuhr er, seine hölzerne Waffe senkend, gelassener fort: "Daraus wird nichts, Krachhalder. Redet das den Leuten aus. Ich will Euch nicht noch von jenseits des Grabes eine Nase drehen!"
"Nichts für ungut", versetzte der Alte mit Ruhe, "Ihr werdet es bedenken, Herr Wertmüller."
Auch er hatte sich erhoben und nahm von dem Generale mit einem treuherzigen Händedruck den landesüblichen Abschied.
Wertmüller geleitete ihn ein paar Schritte, dann wandte er sich, und vor ihm stand sein Leibmohr Hassan. Der Schwarze machte eine flehentliche Gebärde und bat, das Deutsche wunderlich radbrechend, um einen Urlaub für morgen nachmittag; denn seine Seele zog ihn zu seinen neuen Freunden in Meilen.
"Bist du ganz des Teufels, Hassan!" schalt ihn der General. "Sie haben dir letzten Sonntag drüben arg genug mitgespielt."
"Mitgespielt!" wiederholte der Mohr, der das Wort mißverstand. "Schön, wundervoll Spiel!"