Und ärgre, Vater, dich am Lorbeer nicht,
Der nur im Bildnis mir die Stirn umflicht!

Ich selber trage sonder Prunk und Glanz
Im Leben einen schlichten Dornenkranz.

Wozu der Lorbeer? Das hat keinen Sinn.
Ein jeder weiß, daß ich der Hutten bin,

Den weder Zeit noch Tod noch Acht noch Bann
Vom Herzen seines Volkes scheiden kann!

Burg Steckelberg, die von der Höhe schaut,
Von Frankens schönen Hügeln rings umblaut,

Die Brücke nieder! Öffne mir dein Tor!
Ich reit' aus dir zum letzten Mal hervor.

Blas, Türmer, blas mir noch ein tapfer Stück!
Ich fahr' in Kampf und kehre nicht zurück.

XXI Der Edelstein

Als ich gen Zürich ritt im Abendschein,
Da rief ich aus: "Du schmucker Edelstein!"
Bei Meister Zwingli lebte man nicht schlecht,
Er deckte mir den Tisch mit einem Hecht.

Den hab' ich auf der Brücke dann verdaut,
Lustwandelnd nahes Schneegebirg geschaut—