Den ersten Trunk dem heil'gen röm'schen Reich!
Möcht' es ein weltlich deutsches sein zugleich!
Den zweiten meinem Kaiser! Möcht' er sein,
Der fünfte Karl, so echt, wie dieser Wein!
Den dritten bring' ich jedem auf der Welt,
Der sich und seinen Becher wacker hält!
XXX Der Uli
Gelassen schreitet dort im Ackerfeld
Ein rüst'ger Mann, der späte Saat bestellt.
Schön ist ein jedes Werk, das Jahr entlang,
Am liebsten doch ist mir des Säers Gang…
Mein wackrer Albrecht Dürer, mal mir heut
Den lieben Heiland, wie er Körner streut,
Mit einem deutschen Himmel frisch und klar
Und deutscher Landschaft—für den Fronaltar…
Als ich mit Zwingli jüngst am Mahle saß,
Erzählt' er etwas, das ich nicht vergaß.
Er sprach: "Das wilde Tal, das mich gebar,
Bringt weder Wein noch Frucht im wärmsten Jahr.
So kam's, daß ich gelebt der Jahre zehn,
Bevor ich Egge, Pflug und Saat gesehn.