Zum Teufel eine deutsche Libertät,
Die prahlerisch in Feindeslager steht!
Geduld! Es kommt der Tag, da wird gespannt
Ein einig Zelt ob allem deutschen Land!
Geduld! Wir stehen einst um ein Panier
Und wer uns scheiden will, den morden wir!
Geduld! Ich kenne meines Volkes Mark!
Was langsam wächst, das wird gedoppelt stark.
Geduld! Was langsam reift, das altert spat!
Wann andre welken, werden wir ein Staat.
XXXVII Der Schmied
Am Ufer drüben seh' aus einem Schlot
Ich lust'ge Funken wirbeln purpurrot
Und Schmied und Amboß kommt mir in den Sinn,
Davor ich einst erstaunt gestanden bin.
Als ein vom Weg Verirrter macht' ich Halt:
Es war um Mitternacht im schwarzen Wald.
Ein riesenhafter Schmied am Amboß stand
Und hob den Hammer mit berußter Hand.
Zum ersten schlug er nieder, daß es scholl
Ringsum in finsterm Forst geheimnisvoll,