Der wissenschaftliche Begriff von der Farbe ist zunächst ein anderer als die natürliche oder populäre Vorstellung des Menschen über dieselbe. Nach dieser letzteren erscheint uns die Farbe als etwas objectiv Gegebenes oder Reales an den äusseren Dingen selbst. Wir stellen uns in ihr gleichsam einen stofflichen Ueberzug oder ein Kleid vor, welches die ganzen weiteren Beschaffenheiten der Dinge verdeckt. Wir nennen sogar einen bestimmten Farbstoff, wie etwa den Zinnober, ohne Weiteres eine Farbe selbst. Wir bezeichnen eine bestimmte Sache als grün, roth u. s. f. und sehen hierin ganz ähnliche Eigenschaften oder Inhärenzen der Dinge selbst wie etwa darin, dass eine bestimmte Sache rund, viereckig, schwer, leicht u. s. w. ist. Anders aber ist der wissenschaftliche Begriff der Farbe. Die Wissenschaft tritt auch hier wie in so vielen anderen Fällen der unbefangenen oder natürlichen Vorstellungsweise des Menschen von den äusseren Dingen feindlich gegenüber; sie zerstört den Schein der unmittelbaren sinnlichen Anschauung und verändert hierdurch unsere ganze Auffassung der Welt. Der Mensch dachte sich die Welt noch anders als er glaubte, die Sonne und die ganzen Gestirne bewegten sich um die Erde als gegenwärtig, wo er weiss, dass er selbst mit seiner Erde nur ein abhängiges und von Aussen her bewegtes Atom im unendlichen Weltenraume ist. Die Zerstörung eines solchen sinnlichen Scheines ist nicht gerade immer angenehm und erfreulich für uns selbst; es hat aber auch der blosse Schein und die Illusion immer eine bestimmte Wahrheit und Berechtigung für uns und es darf versucht werden, das Berechtigte dieses Scheines neben der nothwendigen Anerkennung der Wahrheit der Wissenschaft festzuhalten und zu begründen. Wir werden uns durch alle Kopernikanische Demonstration nicht abhalten lassen zu sagen, die Sonne geht auf und geht unter, und so hat auch die populäre oder gebräuchliche Vorstellung des Menschen von der Farbe immer einen gewissen Werth oder eine Bedeutung für uns neben derjenigen, wie sie von der Wissenschaft uns dargestellt oder gelehrt wird.
Was wir die Farbe nennen, ist an sich nicht sowohl eine Eigenschaft oder Inhärenz an den äusseren Dingen selbst als vielmehr ein blosser Reflex oder eine Wirkung derselben auf uns. Der Ort, wo sich dasjenige befindet, was uns die Farbe heisst, ist an sich nicht die äussere Sache, sondern nur das Organ unseres Wahrnehmens derselben oder das Auge. Die populäre Vorstellung verwechselt hierbei gleichsam die Wirkung mit der Ursache oder sie schiebt dasjenige, was an sich selbst nur eine innere oder subjective Erscheinung in uns ist, zurück auf den äusseren Ort oder das Object, von welchem eine derartige Erscheinung in uns erfahrungsgemäss ihren Ausgang nimmt. Es wäre streng genommen nur richtig zu sagen: diese oder jene Sache bringt unter dem Einfluss des Lichtes eine grüne oder rothe Farbenerscheinung in uns hervor, nicht aber dass sie an sich selbst grün oder roth sei. Es hängt zum Theil auch sehr viel von den äusseren Bedingungen oder Modificationen des Lichtes ab, in welcher bestimmten Farbennüance uns eine Sache erscheint und es tragen insofern mehr oder weniger alle Dinge gewissermaassen einen chamäleonartigen Character an sich. Sehr häufig hat auch dasjenige, worauf wir irgend eine bestimmte Farbenerscheinung in uns zurückzuführen pflegen, gar keine eigentliche Realität, sondern ist wie das blaue Himmelsgewölbe oder der Regenbogen eine blosse diesem Farbenbilde von uns untergeschobene Fiction. Die Farbenerscheinungen in uns haben zunächst allerdings immer eine bestimmte äussere Ursache, aber sie sind weit davon entfernt, mit dieser Ursache selbst identisch zu sein und es wird also von der Wissenschaft überhaupt die Subjectivität der Farbe im Unterschied von der ihr durch die populäre Vorstellung zugeschriebenen Objectivität angenommen oder gelehrt.
Der Act des Wahrnehmens der äusseren Dinge durch das Licht und die Farbe ist allerdings ein so augenblicklicher und wesentlich zeitloser, dass hier die Ursache und die Wirkung oder der Ausgangs- und der Endpunct dieses Prozesses vollständig in eine Einheit mit einander zusammenzufallen scheinen oder dass das subjective Bild der Farbe für uns unmittelbar die Gestalt einer Beschaffenheit oder Inhärenz an der Objectivität der äusseren Sachen selbst besitzt. Erst die Wissenschaft hat gelehrt, dass der Prozess des Sehens selbst ein zeitlicher sei, während die populäre Vorstellung hiermit die Meinung eines unmittelbaren oder räumlichen Aufnehmens der äusseren Sachen selbst verbindet. Wir wissen jetzt, dass das Licht überall eine bestimmte Zeit braucht, um von einem äusseren Objecte zu uns zu dringen. Bei entfernten Gegenständen wie bei den Weltkörpern ist diese Zeit selbst messbar und es giebt eine interessante Schrift: «Die Gestirne und die Weltgeschichte. Gedanken über Raum, Zeit und Ewigkeit. Von Dr. Felix Eberty», welche hieraus in Gestalt einer anmuthigen Spielerei etwa folgende Resultate zu ziehen versucht hat: Nehmen wir an, dass von irgend einem entfernten Sterne das Licht in einem Zeitraume von 1000 Jahren bis zur Erde gelangt, so wird dieser Stern gegenwärtig von uns gesehen nicht so wie er jetzt ist, sondern so wie er vor jenem Zeitraume war. Das Gleiche aber wird auch umgekehrt der Fall sein, d. h. man wird auch auf jenem Stern die Erde gegenwärtig nicht so sehen wie sie jetzt ist, sondern so wie sie vor jenem Zeitraume war. Nehmen wir ferner an, dass alle einzelnen Vorgänge auf der Erde dort gesehen werden könnten, so wäre es an sich möglich, dass ein auf der Erde selbst längst vergangenes Ereigniss, etwa die Kämpfe Karls des Grossen mit den Sachsen, die Bekehrung Wittekinds u. dergl. jetzt dort als wirklich erblickt werden könnte. So könnten vielleicht auf Sternen von verschiedenen Entfernungen zu einer und derselben Zeit eine ganze Reihe nach einander vor sich gegangener historischer Ereignisse auf der Erde noch als wirklich erblickt werden oder es könnte gleichsam unsere Weltgeschichte an einer Mehrheit anderer Orte als eine Reihe gleichzeitiger Tableaux oder Bilder sich abspiegeln und wahrgenommen werden. Alles dieses ist an sich möglich und denkbar, wenn auch bei allen uns zunächst liegenden oder uns unmittelbar umgebenden Objecten dieses zeitliche Moment überall nicht in Betracht kommt und wir es uns erst künstlich sagen müssen, dass die wahrgenommenen Objecte von unseren Wahrnehmungen selbst als deren Ursachen eigentlich durch eine bestimmte Zeitgrenze getrennt sind.
Alles was wir sehen, ist aber überhaupt streng genommen nichts als Farbe oder es ist eigentlich unrichtig zu sagen, dass wir einen Körper oder irgend etwas Anderes rein an sich oder als solches zu erkennen vermöchten. Wir sehen unmittelbar genommen eine blosse Mannichfaltigkeit oder Verschiedenheit der Farben und es ist erst hieraus, dass wir uns die inneren Bilder und Vorstellungen von den uns durch die Farbe mitgetheilten äusseren Dingen zusammensetzen und construiren. Die Farbe ist das absolute Medium zwischen unserem Gesicht und der Welt der äusseren Dinge. Nur was Farbe hat, kann von uns überhaupt durch den Sinn des Gesichtes wahrgenommen werden. Die ersten Eindrücke, die wir als Kinder durch das Gesicht von der Aussenwelt empfangen, können nichts sein als ein wirres und unverständliches Chaos von Farbenerscheinungen. Wir werden erst allmählich durch die Erfahrung belehrt, wie sich diese Farbenerscheinungen zu den wirklichen Dingen, Gestalten oder Vorgängen im Raume verhalten oder welches das reale und substantielle Wesen sei, dem sie zum Ausdrucke für uns dienen. Die Farbe ist für unser Auge dasselbe was die Sprache für das Ohr; wir lernen auch hier erst allmählich und durch die Erfahrung den einzelnen Laut in seiner Bedeutung für die Sachen und die Vorstellungen Anderer verstehen. Die Körperwelt spricht zu uns durch die Farbe so wie der Geist des Menschen durch den Ton; beides aber ist zunächst ein reiner Affect unserer Sinne, der sich erst später mit dem weiteren tieferen und objectiven zu ihm gehörenden Vorstellungsinhalte für uns erfüllt.
Jede einzelne Farbe ist an sich eine bestimmte Modification des allgemeinen Elementes des Lichtes. Wir werden zunächst durch eine jede von ihnen physisch in einer anderen Weise berührt. Einzelne Farbenaffecte können bis zu der Empfindung des wirklichen physischen Schmerzes oder der unerträglichen Unlust gesteigert werden. Im Allgemeinen aber ist es mehr der Eindruck des Heiteren, Hellen und Freudigen, welcher sich an die Mannichfaltigkeit oder das Bunte der Farbe für uns anknüpft. Es ist an sich etwas die Phantasie und das Leben Erweckendes in dem blossen Reiz und Eindruck der Farbe für uns enthalten. Auch abgesehen von dem, was wir durch die Farbe sehen oder erkennen, hat sie für uns überall einen bestimmten Reiz und ein eigenthümliches Interesse. Jedenfalls aber wird zunächst nur durch sie unsere ganze Erkenntniss von den räumlichen Dingen getragen und vermittelt. Es mag sein, dass uns der Tastsinn zunächst hilft, die Bedeutung und die Tragweite der Farbenerscheinungen in ihrem Zusammenhang mit den wirklichen Dingen zu verstehen. Er ist vielfach der nächste und natürlichste Interpret der Wahrnehmungen unseres Gesichts; das Kind will überall gleich greifen nach dem, was es sieht. Unter allen höheren Sinneseindrücken aber sind von Anfang an die reichsten und mächtigsten die durch die Farbe und es empfängt wesentlich hiermit unser ganzes Verstehen und Begreifen der uns umgebenden Welt seinen ersten Anstoss.
Es ist an und für sich gewiss, dass wir nur durch unsere Sinneswahrnehmungen eine Kenntniss von der Welt der uns umgebenden Sachen erhalten. Was wir die Wirklichkeit nennen, ist an und für sich nichts als ein Complex von Wahrnehmungen und Eindrücken unserer Sinne. Die von uns sogenannten Dinge sind an sich nur die unbekannten Ursachen der sensuellen Wirkungen und Phänomene unseres eigenen inneren Selbst. Wir bevölkern gleichsam nur von uns aus die Welt mit fingirten Realitäten, Gegenständen, Ursachen oder Substanzen. Es liegt zwischen dem, was wir die Welt nennen und zwischen uns selbst an und für sich immer etwas Drittes in der Mitte, nämlich die Wirkungen, welche wir von Aussen her empfangen und durch welche wir uns unsern innern oder subjectiven Begriff von einer äusseren Welt construiren. Es ist nothwendig und gut, dass sich der menschliche Geist einmal dieses seines wahrhaften und wirklichen Verhältnisses zur äusseren Welt bewusst wird oder dass er sich sagt, dass alles dieses für ihn eigentlich und an sich nur in seiner inneren Vorstellung, nicht aber ausser derselben existire. Es giebt streng genommen für uns nur eine Welt der Vorstellungen, nicht aber eine solche der Sachen. Dieses aber darf uns nicht daran hindern, doch von einer Welt der Sachen als von etwas wirklich Vorhandenem zu reden. Die Annahme der Realität der Dinge ist eine an sich durchaus nothwendige für unseren Geist. Unsere subjectiven auf die sinnlichen Wahrnehmungen gegründeten Vorstellungen von ihnen mögen zum Theil unrichtige sein; diese werden berichtigt durch das Denken der Wissenschaft; aber der unmittelbare oder natürliche Mensch lebt nichts destoweniger fortwährend in einer Welt der sinnlichen Anschauungen, die für ihn einen Werth oder eine Bedeutung besitzen und denen er deswegen auch eine bestimmte Wahrheit oder Realität zuzuschreiben sich berechtigt und genöthigt fühlt.
Es ist an sich eine unfruchtbare Weisheit für uns, dass ein sinnlicher Schein wie der der Farbe keine eigentliche objective Wahrheit oder Realität besitze. Das factische Verhältniss bleibt dasselbe, wenn wir uns sagen, dass die Farbe ein blosser subjectiver Schein ist und wenn wir sie uns als eine objective Eigenschaft an den Dingen selbst denken. Wir sind berechtigt zu sagen, eine bestimmte Sache sei grün oder roth, wenn wir gleich wissen, dass sie nur für unser Auge einen solchen Schein an sich trägt. Die Dinge sind so, wie sie uns erscheinen; dieses ist diejenige Voraussetzung, auf der unsere ganze natürliche oder unmittelbare menschliche Auffassung von der Welt beruht. Die Wissenschaft ist auch diesen Standpunct anzuerkennen genöthigt; wir fragen jetzt nicht danach, was die Farbe thatsächlich ist oder wie der Schein derselben in uns entsteht, sondern nur danach, was dieser Schein als solcher für einen Werth oder eine Bedeutung für uns hat. Der Begriff der Farbe bedeutet an sich nichts als diesen subjectiven Schein der Buntheit des Lichtes an den äusseren Dingen. Nur dieser Begriff ist es, mit welchem wir es hier zu thun haben und wir schliessen ausdrücklich jede eigentlich naturwissenschaftliche Erklärung und Untersuchung des Wesens der Farbe von unserer Betrachtung aus.
Nicht alle Eigenschaften der Dinge haben in dem Sinne wie die Farben den Charakter von Wirkungen oder von subjectiven Erscheinungen und Abspiegelungen derselben für uns an sich. Der Ton, den eine bestimmte Sache von sich giebt, erscheint uns nicht als etwas in dem gleichen Grade nothwendig und wesentlich zu ihr Gehörendes oder als eine untrennbare und integrirende Eigenschaft ihrer selbst als die Farbe, welche sie zeigt. Theils giebt es nur wenige Dinge, welche gleichsam an sich und fortwährend tönend sind, theils ist auch das Phänomen des Tones fast immer von einer wirklichen sichtbaren oder sonst wahrzunehmenden Bewegung in den Dingen begleitet. Mit dem Phänomen des Tones aber hat dasjenige der Farbe immerhin die meiste Aehnlichkeit. Die Farbe ist blos eine fortwährende und von keiner wahrnehmbaren Bewegung begleitete Wirkung der äusseren Dinge auf uns. Wir sagen auch hier wohl von einer Sache: sie leuchtet, ebenso wie wir uns dort des Ausdruckes des Tönens bedienen.
Auch alle diejenigen Beschaffenheiten der Sachen aber, welche in irgend einer unmittelbaren Weise unsere sinnliche Empfindung berühren, alles Riechbare, Schmeckbare, Tastbare sind an sich von derselben Art als die Farbe. Auch dieses sind wesentlich blos Wirkungen oder Relationen des Stoffes auf uns. Nur aus diesen Wirkungen aber werden die ferneren tieferen ansichseienden oder bleibenden Eigenschaften der Dinge von uns erkannt. Die Farbe gehört insofern überhaupt in diejenige Kategorie von Beschaffenheiten, welche in einer blossen Beziehung oder Einwirkung der äusseren Dinge auf uns bestehen. Sie hat nichtsdestoweniger ihre Wurzel immer in dem eigenen Wesen oder der reinen und fürsichseienden Natur der Dinge selbst. Denn durch die verschiedene Art und Weise der Aufnahme und Reflexion der Lichtstrahlen von der Oberfläche des Stoffes entsteht überall der besondere Schein irgend einer einzelnen Farbe. Die Farbe ist insofern in der That dasjenige, als was sie sich die populäre Vorstellung denkt, das natürliche Kleid oder die unmittelbare Aussenseite des stofflichen Wesens der Dinge selbst. In ihr spiegelt sich im Allgemeinen zugleich die Wesensbeschaffenheit des Stoffes ab und sie gehört insofern überhaupt mit zu den wichtigsten Elementen und Mitteln des Erkennens der Natur der äusseren Dinge.
Es ist die Aufgabe der Physik, den besonderen naturwissenschaftlichen Charakter der einzelnen Farben zu erklären. Es entsteht hier die Frage, welches der natürliche Kanon oder das allgemeine wissenschaftliche System der einzelnen Farbenunterschiede sei. Man nimmt in der Physik hierfür den Regenbogen oder das Farbenspectrum an. Hierauf gründet sich auch die Theorie von den sogenannten Complementärfarben, grün und roth, gelb und blau u. a., deren Verbindungen man, weil sie sich unter einander ergänzen, immer für besonders wohlgefällig und ästhetisch befriedigend angesehen hat. Der naturwissenschaftliche Standpunct in dieser ganzen Frage ist aber überhaupt ein anderer als der ästhetische; wir glauben diese beiden Auffassungsweisen des Wesens der Farbe bestimmt von einander unterscheiden zu müssen. Der naturwissenschaftliche Kanon der Farben ist nicht ausreichend für das System derjenigen Farbenunterschiede, wie sie unserem Auge erscheinen und es ist eben nur der Schein der Farbe als solcher, der für uns ein inneres menschlich gemüthliches oder ästhetisches Interesse besitzt. Auch schwarz, grau u. s. w. sind für uns bestimmte Erscheinungen der Farbe, wenn sie gleich vom naturwissenschaftlichen Standpunct aus nicht als selbstständige Arten oder Modificationen der Farbe anerkannt werden mögen. Es ist ferner eine an sich unerwiesene Behauptung, dass gerade die Verbindung der Complementärfarben eine für uns besonders ästhetisch wohlgefällige sei. Wir sehen z. B., dass für die militärische Bekleidung jetzt fast allgemein die Verbindung von blau und roth welches keine Complementärfarben sind, als passend erfunden wird. Die Farbe als ein subjectiver Schein ist es, welcher den Gegenstand unserer Untersuchung bildet; der ästhetische Standpunct in dieser Frage aber ist vollständig zu trennen von dem naturwissenschaftlichen, indem jener es überall nur mit der uns zugekehrten Seite der objectiven Phänomene, nicht aber mit ihrem inneren Wesen oder reinen Ansichsein selbst zu thun hat.