Frau Prostakowa. Wie, was?
Mitrofan. Das! Jeden Augenblick muß ich gewärtig sein, durchgehauen zu werden, und nach den Prügeln soll ich noch die Fibel vornehmen? Nein, dafür dank’ ich: da mach’ ich lieber ein Ende!
Frau Prostakowa (erschrocken). Was, was willst du machen? Komm zu dir!
Mitrofan. Der Fluß ist ja nicht weit von hier. Ein Sprung – und weg bin ich!
Frau Prostakowa (außer sich). Du tötest mich! Gott, mein Gott!
Jeremejewna. Der Onkel hat ihn so eingeschreckt: fast hätte er sich dem lieben Jungen in die Haare gekrallt. Und das für nichts und wieder nichts.
Frau Prostakowa (grimmig). Nun?
Jeremejewna. Er drang in ihn, ob er heiraten wolle –
Frau Prostakowa. Nun?
Jeremejewna. Und der liebe Junge verheimlichte es auch gar nicht: ja, lieber Onkel, ich habe schon lange Lust. Da geriet der Onkel in gräßliche Wut und stürzte sich –