Starodum. Ich danke. Sophiechen, begleite mich.
Frau Prostakowa. Wie, und wir? Erlaube, Väterchen, daß sowohl ich als auch mein Sohn und mein Mann dich begleiten! Zu Fuß wollen wir alle nach Kijew pilgern und dort für deine Gesundheit beten, wenn nur unser Geschäftchen zu stande kommt!
Starodum (zu Prawdin). Wann sehen wir uns? Nach einem kurzen Schläfchen bin ich wieder hier.
Prawdin. So werde ich auch die Ehre haben, Sie hierselbst zu sehn.
Starodum. Das freut mich. (Erblickt Milon, der ihn ehrfurchtsvoll grüßt, und erwidert höflich den Gruß.)
Frau Prostakowa. Also bitte, bitte. (Alle gehen ab: Prawdin und Milon nach der einen Seite, die übrigen nach der andern. Die Lehrer bleiben.)
Sechster Auftritt.
Kutejkin und Zyfirkin.
Kutejkin. Eine Satanswirtschaft das! Von früh an treib’ ich mich hier zwecklos herum. Auf solche Art muß jeder Morgen hier verwelken und verdorren.
Zyfirkin. Unsereiner hat’s seine Lebtage nicht anders: blutwenig gibt’s für uns zu thun. Ein Unglück aber ist, daß wir so schlecht gefüttert werden, wie es denn beispielsweise heute zu Mittag an Proviant mangelte.