Die Vorigen. Skotinin.

Skotinin. Wen? Wofür? An meinem Verlobungstage! Ich bitte dich, liebe Schwester, eine solche Feier zu berücksichtigen und die Strafe bis auf morgen zu verschieben; morgen, wenn du’s willst, werde auch ich gern Hand anlegen. Da will ich nicht Skotinin heißen, wenn nicht jeder schuld ist, den ich schuldig wissen will; hierin, Schwester, stimmen wir miteinander völlig überein. Worüber bist du denn aber so erzürnt?

Frau Prostakowa. Mögen deine Augen urteilen, Bruder! Mitrofan, komm her ... Sitzt dieser Kaftan sackig?

Skotinin. Nein.

Prostakow. Ich selbst, liebe Frau, sehe, daß er zu eng ist.

Skotinin. Auch das seh’ ich nicht. Der Kaftan, Schwager, ist vorzüglich genäht.

Frau Prostakowa (zu Trischka). Heraus! (Zu Jeremejewna) Geh, Jeremejewna, gib dem Knaben zu frühstücken. Ich glaube, die Lehrer werden bald kommen.

Jeremejewna. Er hat bereits fünf Brötchen aufgegessen.

Frau Prostakowa. So thut dir das sechste leid, du Ungetüm? Ist das dein Diensteifer? Unerhört!

Jeremejewna. Gott gesegn’ es ihm! Ich hab’s ja zu Mitrofan Terentjewitschs Besten gesagt. Bis an den Morgen hat er sich schlaflos umhergewälzt.