Mitrofan (schreibt). Zehn.
Zyfirkin. Jetzt ist’s freilich herausgeworfenes Geld. Doch gesetzt den Fall, du würdest etwas von mir lernen, – so wär’ es kein Unglück, wenn noch zehn zugelegt würden.
Mitrofan (schreibt). Nun ... nun, zehn.
Zyfirkin. Wieviel macht’s denn im Jahr aus?
Mitrofan (rechnet flüsternd). 0 + 0 = 0, 1 + 1 ... (versinkt in Nachdenken).
Frau Prostakowa. Bemühe dich nicht unnütz, mein Bester: werde keinen Groschen zulegen. Wär’ auch ganz unnütz – die Wissenschaft ist nicht danach: du, armer Junge, wirst nur gequält, während das Ganze ein Unsinn ist. Ist kein Geld da, so braucht’s auch nicht gezählt zu werden; ist’s da, so werden wir’s auch ohne Pafnutjitsch sehr gut zusammenzählen.
Kutejkin. Fertig, Pafnutjitsch! Zwei Exempel sind gelöst – kontrolliert werden sie ja doch nicht.
Mitrofan. Habe keine Sorge: Mutter wird sich schon nicht verzählen! ... Nun laß uns das Gestrige wiederholen.
Kutejkin (Öffnet das Gebetbuch). Nun vorwärts mit Gottes Segen! ... Sprich mir aufmerksam nach ... Ich bin ein Wurm.
Mitrofan. Ich bin ein Wurm.