Frau Prostakowa. Wieso?
Mitrofan. Kaum begann ich einzuschlafen, so sah ich, wie du, Mutter, den Vater prügeltest.
Prostakow (beiseite). Wehe mir – der Traum wird sich erfüllen.
Mitrofan (zärtlich). Und da dauerte mich –
Frau Prostakowa (ärgerlich). Wer, Mitrofan?
Mitrofan. Du, Mutter, du wurdest so müde vom Prügeln!
Frau Prostakowa. Umarme mich, mein Herz! Das ist ein Sohn! O, du mein einziger Trost!
Skotinin. Nun, Mitrofan, ich merk’ es: du bist der echte Sohn deiner Mutter, nicht aber deines Vaters.
Prostakow. Ich wenigstens liebe ihn, wie es einem Vater geziemt: er ist ein kluges, ein vernünftiges Kind, ein Spaßvogel, ein Schalk. Mitunter bin ich vor Freude ganz außer mir und kann es dann gar nicht glauben, daß er mein Sohn ist.
Skotinin. Doch gegenwärtig macht unser Spaßvogel ein recht ernstes Gesicht.